In lockerer Stimmung und gemütlichem Ambiente ließen sich viele Besucher am Dienstag im Pfarrsaal St. Michael in Grenzach mit „Jazz in den Mai“ begleiten. Vom frühen Abend bis nach Mitternacht spielte die Formation Jazz & Co in unterschiedlichen Besetzungen Swing, Jazzstandards, aber auch populäre Titel.

Leckeres Buffet und Showeinlagen

Die katholische Kirchengemeinde hatte zu diesem Abend mit Jazzklängen, leckerem Buffet, Kiwibowle, Salsa-Tanz und Überraschungs-Showeinlagen eingeladen. An Tischen konnten die Jazzliebhaber den entspannten Sound der Gruppe um den Gitarristen Claus Timmer genießen. Der gewiefte Jazzer aus Grenzach-Wyhlen hatte neben Bandmitgliedern auch Gastmusiker um sich versammelt, um das Publikum über mehrere Stunden mit abwechslungsreichen Stücken zu unterhalten.

Jazz und Swing entspannt und inspiriert

Pianist Zoltan Gombas und Kontrabassist Philippe Scherrer stimmten mit leichthändig gespielter „Barmusik“ die Leute ein. Auf der Bühne zeigten sich neben Claus Timmer an der Gitarre auch Wolfgang Bieger an der Tuba, René Heckendorn am Baritonsaxophon und Bernd Vetter an Posaune und Perkussion in bester Spiellaune und jazzten und swingten wunderbar relaxed und inspiriert.

Karin Asal singt mit klarer Stimme

In einigen Nummern kam die Sängerin Karin Asal mit auf die Bühne. Mit klarer schöner Stimme und angenehm natürlichem, gefühlvollem Gesang begeisterte sie in dem bekannten Jazzsong „Black Orpheus“. Auch in „Exactly like you“ ging ihre einfühlsame Jazzstimme einschmeichelnd ins Ohr. Nach dem von Bandleader Timmer ausgegebenen Motto „Jazz, Pop und Schnulzen“ verbreiteten die Sängerin und die Band im mitreißenden Song „Sunny“ gute Laune im Saal. Als weiteren Special Guest holte Jazz & Co den Posaunisten Adriano de Iorio mit aufs Podium.

Auch Schlager fehlen nicht

Claus Timmer und seine Mitmusiker hatten eine bunte Programmmischung dabei, von Latin-Swing-Nummern wie „My little Suede Shoes“ von Charlie Parker über „The Days of Wine and Roses“, Swingklassiker wie „Satin Doll“ bis zu Chansons und Schlagern wie „Marina, Marina“. Alle diese Stücke wurden von den erfahrenen Jazzmusikern mit locker swingendem Klang, Schwung und viel rhythmischem Gespür interpretiert.

Kulinarische Köstlichkeiten

„Greifen Sie zu“, ermunterte Michael Oertlin vom Kirchengemeinderat die Besucher, sich in den Jazzpausen mit kulinarischen Köstlichkeiten vom Buffet zu stärken. In einem Showblock sangen zehn Mitglieder des Kirchenchors um Oertlin etwa den Jazzkanon „Singen macht Spaß“ von Liedermacher Uli Führe. Die spontane muntere Session mit Gesang, bei der die Zuhörer mitsingen durften, lockerte das Fest ebenso auf wie eine tolle Salsa-Tanzeinlage von Irmtraud und Detlef Wolf. Mit ihrer Vorführung animierten sie einige Leute zum Mittanzen, so dass sich die kleine Tanzfläche zu späterer Stunde doch noch gut füllte. Auch zum beschwingten und schwungvollen Sound von Jazz & Co wurde noch getanzt. Michael Oertlin war angetan von der guten Stimmung: „Es war locker, es war heiter, es hat Lebensfreude verbreitet.“