Die Narrenzunft Rolli-Dudel Wyhlen mit ihren 600 Mitgliedern als Garant einer erfolgreichen Straßen- und Bühnenfasnacht in der Gemeinde hat auch im vergangenen Jahr und während der jüngsten Fasnachtskampagne an ihre erfolgreiche Narrengeschichte anknüpfen können.

Erfolgreiche Zunftabende

Bei der Hauptversammlung bot Narrenmeister Ralf Gentner am Dienstag einen Rückblick über die vergangene Session, vom Start am 6. Januar mit jungen Narren, die in diesem Jahr erstmals das närrische Motto vortrugen, bis zum Heringsessen zum Abschluss der Fasnachtskampagne. Als „sehr erfolgreich“ bezeichnete er die Zunftabende. Sie waren, erfreulich für den Verein, allesamt ausverkauft gewesen. Mit Blick auf die kommende Saison heißt es: Die Zunftabendspieler suchen weiter nach Bühnennachwuchs.

Als vollauf gelungen bezeichnete der Narrenmeister die Straßenfasnacht mit den Höhepunkten Fasnachtssonntagsumzug, dem Kinderumzug am Fasnachtsmontag und dem Nachtumzug. Lobend erwähnte er die Wagenbauer der Fasnachts-Cliquen, die auch während der zurückliegenden Kampagne vollen Einsatz gezeigt hätten und mit ihrer Kreativität bestachen.

Gute Zusammenarbeit

Zu den weiteren Erlebnissen der Fasnacht zählte er den Hemdglunkiball, den Fasnachtsball „Voll Bunt“ und das Heringessen, an dem auch die Wyhlener Schnitzelbänkler sowie einige Büttenredner teilnahmen. Sowohl Gentner als auch Grenzach-Wyhlens Bürgermeister Tobias Benz lobten die gute Zusammenarbeit zwischen der Zunft und der Gemeinde.

Unter dem Motto „Es goht degege“ rief Gentner dazu auf, dass sich auch im kommenden Jahr Fasnachtsbarden wie Annette Grether, Uwe Eckert und Sieger Grether am Heringessen mit fasnächtlichen Beiträgen beteiligen mögen. Sie seien, schwärmte Gentner, wie auch die Wyhlener Schnitzelbänkler ein Hochgenuss in diesem Jahr gewesen.

Die Wahlen

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Gewählt wurden Narrenmeister Ralf Gentner; Chronist Patrick Karth; Schankmeister Thomas Lütjens; Prunkmeister Jens Krause; stellvertretende Schatzmeisterin Anja Drechsle; die Beisitzer Thomas Schreier und Sebastian Kammann.