Kaum zu glauben, das war schon die zwölfte Auflage von „Swim & run“. Einstmals ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen kurz vor dem Schuljahresende ein originelles Sportfest anzubieten, ist es heute schon fast ein kleiner Kreiswettbewerb.

Die Einladung dazu ergeht im gesamten Schulbezirk. Selbstverständlich kam der größte Teil der 700 Teilnehmer aus den vier Schulen der Gemeinde, aber auch Gäste aus neun Schulen anderer Orte waren dabei. Unter anderem vom Georg-Büchner-Gymnasium Rheinfelden, den Grundschulen Herten und Degerfelden sowie mehreren Grundschulen und Gymnasien aus Lörrach und Weil am Rhein. Am weitesten angereist waren die Kinder aus der Buchenbrandgrundschule Schönau. Früher kamen sogar Schüler aus Basel, aber wegen des früheren Ferienbeginns klappte das diesmal nicht.

Zügige Organisation

Die Wettkämpfe waren altersgemäß gestaffelt, sie reichten von 50 Meter Schwimmen und 400 Meter Laufen für die Drittklässler bis hin zu 300 Meter Schwimmen und 2000 Meter Laufstrecke für die Jugendlichen der oberen Gymnasialklassen. Dank der inzwischen gut eingespielten Organisation liefen die Wettbewerbe sehr zügig ab. In der Wechselzone legten die Teilnehmer nach dem Schwimmen ihre Trikots mit den Startnummern an, und schon ging’s auf den Rundkurs.

Beim Schwimmen fielen die Startfelder relativ bald weit auseinander, beim Laufen war das noch viel deutlicher zu beobachten. Bei Etlichen reichte die Ausdauer nicht sehr weit, und sie legten dann in der weniger gut einsehbaren Hälfte der Strecke mal den Langsamgang ein. Am Ziel indes sorgte Folke Kaben, Sportlehrer an der Realschule, wieder für Hochstimmung. Zusammen mit den dort eingesetzten Ordnern feuerte er alle Läufer an, das wiederum schwappte auch auf die vielen Kinder und Jugendliche im Zielbereich über, die ihre Kameraden mit Jubel und viel Beifall empfingen. Da gab es etliche Sprints, um die bestmögliche Platzierung zu erreichen.

Folke Kaben am Mikrofon
Folke Kaben am Mikrofon | Bild: Rolf Reißmann

Fleißige Helfer

Dass alles wieder so reibungslos funktionierte, lag wiederum an den vielen Helfern. Nicole Bauer vom TriTeam Hochrhein ist bereits seit dem ersten „Swim & run“ dabei und freute sich über die gute Unterstützung. „Zu den vielen Helfern gehören der TV Grenzach, der Förderkreis des Lise-Meitner-Gymnasiums, Eltern und nicht zuletzt etliche Firmen, die Preise gespendet haben, damit wir die besten Sportler auszeichnen können“, sagte sie.

Bewertet wurden nicht nur Einzelleistungen sondern auch die Klassen. Bis zum Mittag dominieren Jubel und Anfeuerung im Freibad, die gute Stimmung war auch für alle Zufallsbesucher unübersehbar. Etliche Kinder und Jugendliche nutzten nach den Wettkämpfen noch gerne den freien Eintritt ins Freibad, um sich dann nochmals im Wasser zu vergnügen.