Im Haushalt hat der Gemeinderat für die Sanierung von Wirtschaftswegen und örtlichen Verbindungsstraßen 100 000 Euro bereitgestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem BLHV Grafenhausen wurde beschlossen, mit der Sanierung der Straße zwischen Landesstraße und Schlüchtsee zu beginnen.

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Mit 20 000 Euro Zuschussgeldern wird die Maßnahme unterstützt. Die Nabu Ortsgruppe sorgte sich um Bäume am Straßenrand und war mit mehreren Vorstandsmitgliedern in der Sitzung vertreten. Wie Bürgermeister Christian Behringer in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, wurde von der Landesregierung im vergangenen Jahr ein Zuschussprogramm für die Sanierung von Wirtschaftswegen aufgelegt.

Zuschussbescheid liegt vor

Der Zuschussbescheid in Höhe von 20 000 Euro wurde dem Rathauschef in Stuttgart persönlich überreicht. Beantragt wurden die Mittel für die Modernisierung und Verbreiterung des Wirtschaftsweges „Äußerer Kapf“ bis hin zum Schlüchtseeweg.

Ein erster Schritt

Im Vorfeld der Entscheidung hatte die Verwaltung Kontakt mit den Verantwortlichen des BLHV-Ortsvereins aufgenommen. Wie der ehemalige Vorsitzende Wilfried Maier und der amtierende Vorsitzende Daniel Stritt im Rahmen der Sitzung unisono bekräftigten, handele es sich bei dem Weg um eine dringliche Maßnahme. Sie ließen aber auch nicht unerwähnt, dass es in Grafenhausen noch wesentlich mehr Wege gebe, die einer Sanierung benötigten.

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„Die beschlossene Maßnahme kann nur ein erster Schritt sein“, meinte der Bürgermeister. Der bestehende Weg hat derzeit eine Breite, die zwischen 3,3 und 3,6 Metern liegt. Nun soll eine Verbreiterung auf 3,8 Meter erfolgen. Dies wurde mit den angrenzenden Grundstückseigentümern bereits so abgesprochen. Hierfür erhalten sie nach Angaben des Bürgermeisters für die Flächen eine geringe Entschädigung.

Werden die Nadelbäume bei der Sanierung weichen müssen?
Werden die Nadelbäume bei der Sanierung weichen müssen? | Bild: Wilfried Dieckmann

Im Zuge der Ausschreibung gingen Angebote ein, die ein Abfräsen der Tragschicht und der Fläche mit einer Bodenverdichtung vorsehen. Dies wurde von Bauhofleiter Michael Lüber in Augenschein genommen und für sinnvoll erachtet. Angebote über genaue Kosten liegen jedoch noch nicht vor. Nach Angaben des Bürgermeisters könne davon ausgegangen werden, dass es teurer als die herkömmliche Asphaltschicht werde. Der Gemeinderat hat die Verwaltung ermächtigt, nach Eingang der Angebote die Vergabe an den annehmbarsten Bieter zu vergeben.

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Vom BLHV wurde vorgeschlagen, mit der Maßnahme am Schlüchtsee und Sportplatz zu beginnen. Wie Christian Behringer in der Sitzung informierte, werden die am Straßenrand stehenden Bäume von den Baumaßnahmen nicht berührt. Von Ratsmitglied Clemens Rosa (CDU) wurde angeregt, die Nadelbaumgruppe an der Abzweigung in Richtung Eichelackerweg zu entfernen. Damit wäre auch das Einwachsen der Wurzeln in den Straßenbereich vorbei. Hier sollte die Verwaltung Kontakt mit dem örtlichen Nabu aufnehmen.