Und dabei hatte alles so vielversprechend angefangen: Bei optimalen Wetterbedingungen strömten die Besucher zum Naturparkmarkt in Grafenhausen, um regionale Produkte von Direktvermarktern zu erwerben, die nicht nur Lebensmittel, sondern auch Verschiedenes aus dem Bereich des traditionellen Kunsthandwerks im Angebot hatten. Die prächtige Stimmung im Skulpturenpark wurde am frühen Nachmittag jedoch von einem schweren Unwetter mit Starkregen, Hagel und Gewitter zunichtegemacht.

Der Himmel öffnete seine Schleusen, kurz darauf war die Flaniermeile wie leergefegt.
Der Himmel öffnete seine Schleusen, kurz darauf war die Flaniermeile wie leergefegt. | Bild: Chris Seifried

Mit vielen regionalen Produkten und hausgemachten kulinarischen Angeboten präsentierte sich auf dem weitläufigen Gelände des Skulpturenparks in Grafenhausen der Naturparkmarkt, an dem rund 30 Betriebe, Aussteller und örtliche Vereine teilnahmen. Musikalische und tänzerische Darbietungen der Trachtenkapelle Rothaus und der Schwarzwald-Volkstanzgruppe Grafenhausen sowie ein buntes Rahmenprogramm sorgten für beste Unterhaltung der zahlreich erschienenen großen und kleinen Besucher.

Organisiert wurde das sonntägliche Großereignis von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) in enger Kooperation mit der Gemeinde Grafenhausen. Die Flaniermeile in der über drei Hektar großen Parkanlage wurde diesmal zwecks klarer Besucherlenkung zwischen die beiden Eingänge gelegt: „Wir haben aus der Veranstaltung im letzten Jahr gelernt und dementsprechend neu organisiert“, meinte hierzu Bürgermeister Christian Behringer. Zahlreiche Direktvermarkter präsentierten ein buntes Angebot von regionalen Produkten wie Honig, Backwaren, Kräutern, Edelbränden, Essig, hausgemachter Marmelade, Wurst und Schinken. Speisen und Getränke wurden nicht nur im oberen Bereich des Parks, sondern auf dem gesamten Marktgelände angeboten. Wer Hunger oder Durst stillen wollte, hatte unter den vielfältigen Angeboten – wie Brat- und Grillwürste von Schwein, Rind oder Schaf, Burgern und weiteren schmackhaften Spezialitäten – die Qual der Wahl.

Seit nunmehr rund 20 Jahren fördert der Naturpark Südschwarzwald die nachhaltige Entwicklung von Natur, Kultur und Landwirtschaft in der Region. Ein Baustein dazu sind die Naturparkmärkte, die die Vielfalt aus der Region präsentieren und diese den Menschen näherbringen. Das bunte Rahmenprogramm wurde mit Clownin Anja und musikalischer Unterhaltung des Duos „Goht’s no“ aus Gurtweil abgerundet.

Es regnet? Von Donner, Blitz und Hagelschauern beim Naturparkmarkt ließ sich das Duo „Goht´s no“ aus Gurtweil nicht verdrießen.
Es regnet? Von Donner, Blitz und Hagelschauern beim Naturparkmarkt ließ sich das Duo „Goht´s no“ aus Gurtweil nicht verdrießen. | Bild: Chris Seifried

Ebenso schnell, wie die vielen Besucher zur Eröffnung am Vormittag in den Skulpturenmarkt geströmt waren, war die Flaniermeile am frühen Nachmittag in kurzer Zeit leergefegt. Der Grund dafür war ein schweres Unwetter, das mit Starkregen, Hagelschauern, Blitz und lauten Donnerschlägen der guten Stimmung bei der Veranstaltung ein jähes Ende bereitete.

Beim Gewitter mit Starkregen waren schützende Dächer gefragt.
Beim Gewitter mit Starkregen waren schützende Dächer gefragt. | Bild: Chris Seifried

Nachgefragte Regenschirme waren leider Mangelware. Auch wenn danach das bunte Treiben der Unentwegten bei kurzzeitigem Sonnenschein wieder einsetzte, war die gute Stimmung bei Besuchern und Marktteilnehmern nicht mehr vorhanden. Mit erneutem Starkregen gegen 16 Uhr war der Naturparkmarkt, bei dem die gesamte Region Stärke zeigte, endgültig vorbei.