„Grafenhausen liegt mir am Herzen, ich mag die Menschen, und wir passen zusammen.“ So begründet der 38-jährige Familienvater Mario Isele seine Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 16. September. „Ich will die Zukunft Grafenhausens gestalten, gemeinsam mit den Menschen, engagiert und kreativ und im Respekt vor ihrer Tradition.“

Zuständig für 32 Kindergärten

Beim Erzbistum Freiburg leitet Mario Isele seit sechs Jahren die Organisation von 32 Kindergärten und ist Chef von derzeit etwa 500 Mitarbeitern. Der von ihm verantwortete jährliche Etat beträgt aktuell rund 18 Millionen Euro. 2016 war er federführend bei der Umstellung des kirchlichen Haushaltswesens auf die betriebswirtschaftliche Buchhaltung Doppik. „Diese Umstellung muss im Grafenhauser Rathaus aufgrund gesetzlicher Vorschriften in Kürze in Angriff genommen werden. Hierauf bin ich also bestens vorbereitet“, sagt Mario Isele.

Bürgernähe und Bürgerbeteiligung

Miteinander und füreinander – unter diesem Motto möchte Bürgermeisterkandidat Isele seinen Wahlkampf führen, und „das wäre auch meine Leitlinie als Bürgermeister von Grafenhausen“. Bürgernähe und Bürgerbeteiligung betrachtet er als „Grundlagen einer menschlichen Kommunalpolitik“ ebenso wie Wertschätzung und Förderung des Ehrenamts.

Engagiert in zahlreichen Vereinen

Wie unverzichtbar Vereine, Feuerwehr und Kirchen für ein lebendiges Miteinander in einer Gemeinde sind, weiß Mario Isele aus Erfahrung: Seit Jahren bekleidet er zahlreiche Ehrenämter, vom Vorsitz der Vereinsgemeinschaft in seinem Heimatort Bonndorf-Gündelwangen und der dortigen Trachtenkapelle, in der er auch die Tuba spielt, über den Schatzmeister beim DRK-Ortsverein Bonndorf bis hin zum Ersten Vizepräsidenten des Blasmusikverbands Hochschwarzwald. Sonntag für Sonntag begleitet er nebenamtlich als Organist die Gottesdienste seiner Kirchengemeinde.

Umzug nach Grafenhausen geplant

Sollte er in Grafenhausen Bürgermeister sein, möchte er diese Aktivitäten natürlich beenden, versichert der gebürtige Hochschwarzwälder. Denn dann werde er mit seiner Frau Petra und Sohn Mattis in Grafenhausen eine neue Heimat finden, „schließlich will ich ein Bürgermeister sein, der mitten unter den Menschen und nicht nur im Rathaus ansprechbar ist“.

Augenmerk auf die Ortsteile

Als für Grafenhausen wesentliche Themen nennt CDU-Mitglied Isele schon heute die Förderung von Ehrenamt und Familie sowie von Wirtschaft, Handwerk und Landwirtschaft. Der Tourismus brauche nach seiner Überzeugung eine „durchdachte Weiterentwicklung“. Ein ganz besonderes Augenmerk würde er auf Grafenhausens Ortssteile legen. „Ich lebe selbst in einem Ortsteil und weiß, worauf es für ein gerechtes Verhältnis untereinander und zum Hauptort ankommt“, sagt Mario Isele.

Mit seinen Bürgergesprächen wird Mario Isele Mitte August beginnen. Die genauen Termine veröffentlicht er schon dieser Tage in einem Flyer und auf seiner Homepage. Er hofft auf einen fairen Wahlkampf aller Beteiligten – und für ihn steht fest: „Ich führe ihn nicht gegen jemand, sondern nur für mich.“