In der Tat: Energiedienst treibt die Energiewende im Personenverkehr und der Mobilität weiter voran. Derzeit installiert der Energieversorger, wie Edmund Martin im Rahmen der Übergabe informierte, über 30 weitere Ladesäulen in sechs Landkreisen in Südbaden.

„Wir freuen uns, dass wir Grafenhausen nun auch in unser Ladesäulennetz aufnehmen konnten“, ergänzte Edmund Martin. „Voraussetzung, die Energiewende in Form von Elektromobilität ins Rollen zu bringen, ist ein funktionierendes und dichtes Netz an Lademöglichkeiten. Nur dann werden wir die Menschen dazu bringen, sich auf die Elektromobilität einzulassen. Unser Ziel ist, künftig spätestens alle zehn Kilometer eine Ladesäule stehen zu haben. Daran arbeiten wir intensiv und konsequent.“

Christian Behringer geht davon aus, dass künftig bei der Anschaffung von kommunalen Fahrzeugen auch in Grafenhausen verstärkt über den Einsatz von Elektrofahrzeugen diskutiert werde. Als erfreulich wertete er zudem die Tatsache, dass sich Grafenhausen nicht an den Kosten für die Ladesäule, die bei rund 15 000 Euro liegt, beteiligen müsse.

„Die 33 neuen Ladesäulen sind Teil eines Förderprogramms des Bundes beziehungsweise des Landes Baden-Württemberg“, erklärte Edmund Martin und fügte schließlich noch an, dass Energiedienst diese im südbadischen Versorgungsgebiet – zehn im Landkreis Lörrach, sechs im Landkreis Waldshut, sieben im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, acht im Schwarzwald-Baar-Kreis sowie jeweils eine in den Landkreisen Konstanz und Tuttlingen – errichtet.

Die Ladesäule in Grafenhausen steht in der Schulstraße 1. Sie verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von 22 Kilowatt und ist roamingfähig. Das heißt, auch Ladenetzkunden anderer Betreiber können sie mit ihren Zugangskarten nutzen. Aber auch spontane Nutzer können sich via QR Code den Zugang freischalten.