Die Freien Wähler in Grafenhausen sind für die Kommunalwahlen im Mai gerüstet. Bei der Aufstellungsversammlung wurden elf Kandidaten nominiert, die alphabetisch auf der Wahlliste aufgeführt werden. Fraktionssprecherin Barbara Bohl freute sich, dass die Freien Wähler Grafenhausen bei den Kommunalwahlen mit einer starken Liste antreten. Neben vier amtierenden Gemeinderäten bewerben sich sieben neue Kandidaten um einen Sitz.

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Von den bisherigen Gemeinderäten der Freien Wähler Grafenhausen (FWG) stellen sich Barbara Bohl, Claudia Friedrich, Peter Morath und Andreas Stritt erneut zur Wahl. Weitere Kandidaten sind Marcella Bader, Stefano Clementi, Wolfgang Duttlinger, Michael Greiner, Astrid Hummel, Michael Maier und Sabine Metzler. Marita Bücklers stellt sich für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Wahl. Als erfreulich bezeichnete Fraktionschefin Barbara Bohl die Mischung zwischen weiblichen und männlichen Bewerbern, die nahezu ausgeglichen ist. Die Liste muss bis zum 28. März offiziell eingereicht werden, bis zu diesem Zeitpunkt sind Nachnominierungen möglich.

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Dies gilt ganz besonders für den Ortsteil Mettenberg, aus dem noch kein Bewerber für die Liste gefunden werden konnte. Für den Ortsteil Staufen bewirbt sich der amtierende Gemeinderat Peter Morath um eine weitere Amtsperiode. In geheimen Wahlen wurden nicht nur die Kandidaten, sondern auch deren Aufführung auf dem Stimmzettel in alphabetischer Reihenfolge einstimmig beschlossen.

Wahlprogramm soll noch aufgestellt werden

Ein Wahlprogramm soll im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, an der sich auch die Bevölkerung beteiligen kann, aufgestellt werden. Dennoch entwickelte sich eine intensive Diskussion nicht nur über Ziele, die amtierenden Ratsmitglieder ließen auch die vergangenen fünf Jahre Revue passieren. Bereiche wie Kindergarten, Schule, Seniorenbetreuung oder ganz aktuell die weitere Entwicklung der Nahwärme und des Breitbandausbaus wurden von der Fraktionschefin Barbara Bohl angesprochen. Insgesamt zeigten sich die amtierenden Gemeinderäte mit der Entwicklung der Gemeinde Grafenhausen zufrieden.

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Ein wichtiges Thema in den nächsten fünf Jahren werde der sinnvolle Erhalt der bestehenden Infrastruktur sein. Betont wurde im Rahmen der Diskussionsrunde auch, dass die Gemeinderäte sämtliche Entscheidungen stets gemeinsam mit den Vertretern der anderen Parteien getroffen haben. „Es gibt im Gemeinderat Grafenhausen niemand, der auf Parteiengeplänkel Wert legt“, betonte Peter Morath. Nach seinen Worten gibt es keine Parteiengrenze, ob bei den Freien Wählern, der CDU oder bei der SPD. Genau auf diesen Punkt können die Gemeinderäte stolz sein: „Entscheidungen haben sich bisher immer an der Sache und nicht an der Partei orientiert“, stellte Morath fest.