Grafenhausen Der Gesangverein Liederkranz Grafenhausen bietet zahlreiche Ohrwürmer auf

Das Jahreskonzert des Gesangvereins Liederkranz Grafenhausen zeigt die große Vielfalt des Chorgesangs. Bekannte Musicalmelodien wecken Erinnerungen.

Das Jahreskonzert des Gesangvereins Liederkranz 1864 gestaltete sich zu einem besonderen Ereignis. Vor einer originellen Kulisse aus geschickt drapierten Utensilien boten die Musiker in der Schwarzwaldhalle einen musikalischen Leckerbissen. "Die Nacht des Musicals" lautete das Motto und sowohl der Kinderchor Die jungen Liederkränzler unter der Leitung von Johanna Zierow als auch die erwachsenen Sänger des Gesangvereins Liederkranz 1864 Grafenhausen unter der Leitung von Thomas Stiegeler begeisterten mit bekannten Ohrwürmern Jung und Alt. Die Zeit verging bei dem kurzweiligen Programm für die Zuhörer wie im Fluge.

Verstärkt wurde der traditionelle Liederkranz durch vierzehn Projektsänger. Da diese durch ihre zivile Kleidung (weiße Oberbekleidung) mit wohltuenden farblichen Akzenten als Projektsänger erkennbar waren, konnte das Publikum auch bei ihnen unschwer erkennen, wie gut ihnen die von Chorleiter Stiegeler ausgesuchten und einstudierten Chorsätze gefielen. Mit seiner klar intonierten Klavierbegleitung, mit viel Melodie und stimmungsvollem Kontrast zum klangprächtigen Chorgesang erklang in dem Udo-Lindenberg-Song aus dem Musical: "Hinterm Horizont" für jeden plastisch nachvollziehbar die ewig gültige Botschaft: "Zusammen sind wir stark" .

So jagte ein Höhepunkt den nächsten. "Die Rose" eröffnete stimmungsvoll und eher melancholisch, aber dennoch Hoffnung ausstrahlend, den Abend. Das Lied "Nessaja" aus dem Musical "Tabaluga" von Peter Maffay beendete das offizielle Programm, durch das Traudel Greiner sachkundig als Ansagerin führte. Dabei informierte sie nicht nur über Entstehung und Inhalt der einzelnen Lieder, sondern auch über vereinsinterne Details und andere wissenswerte Kleinigkeiten, die den Genuss der gehörten Stücke noch beträchtlich erhöhten.

Über die Ehrung dreier verdienter Sängerkollegen, die es zu dritt auf genau 200 Jahre Chorgesang bringen, werden wir gesondert berichten. Alleine schon die Tatsache, dass es solche beeindruckenden Ehrungen immer wieder gibt, beweist deutlich, dass Singen nur wärmstens empfohlen werden kann. So lud Thomas Stiegeler zum Abschluss des Konzerts alle Anwesenden ein, gemeinsam zu singen: "Zum Abschied reichen wir die Hand, bis auf ein Wiedersehn. Ein schöner Tag ist nun vorbei, er war so wunderschön." Und plötzlich erklangen im Saale wunderschöne Stimmen, über die sich jeder Chor freuen würde und ein gewaltiger Hymnus beendete bei "Amazing Grace" den Abend, der wie im Fluge auf Flügeln des Gesanges verstrich.

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