„Wir freuen uns, dass es wie versprochen weitergeht“, betonten Bürgermeister Christian Behringer und Ortsvorsteher Klaus Metzler im Rahmen des turnusgemäßen Baustellengesprächs unisono. Seit Wochenbeginn sind Mitarbeiter der Firma Klefenz mit Hochdruck daran, die Baumaßnahme für das Kreis-Backbone-Netz in Grafenhausen nach den Handwerkerferien weiter voranzutreiben.

Winter stoppt Bauarbeiten

Wie Bürgermeister Christian Behringer an der Baustelle nahe dem Schulhaus im Kaßlet in Mettenberg erläuterte, wurde mit den Arbeiten für die Backboneleitungen im vergangenen Jahr begonnen. Diese mussten jedoch aufgrund der Witterung vor dem Winter eingestellt werden. Dass es nun nach den Handwerkerferien weitergeht, war nach den Worten des Grafenhausener Rathauschefs allerdings erst nach intensiven Verhandlungen mit dem Landkreis möglich. „Wir verlassen uns darauf, dass gehalten wird, was uns vom Landkreis versprochen wurde“, hob Christian Behringer hervor.

Bereits zahlreiche Hausanschlüsse

Weiter teilte er mit, dass die Firma Lienhard, die auch zum Konsortium der Generalübernehmer gehört, in Staufen und Bulgenbach weiterarbeiten wird. „Parallel dazu wurden von der Gemeinde im Ort selber, beispielsweise in der Panoramastraße in Mettenberg oder im Neubaugebiet in Buggenried, schon viele Hausanschlüsse gemacht“, sagte der Bürgermeister. Beim aktuellen Baustellengespräch, das immer mittwochs stattfindet, waren neben Bürgermeister und Ortsvorsteher auch Stefan Bernauer, von der Gemeinde in Sachen Breitband zuständig, und Bauleiter Philipp Etspüler von der ausführenden Firma Klefenz mit von der Partie.

Spezialmaschine fräst Gräben in den Boden

Vom Schulhaus Kaßlet in Richtung Mettenberg, an der rechten Straßenseite entlang, fräste eine leistungsfähige Spezialmaschine einen schmalen, rund 60 Zentimeter tiefen Graben in den Boden. Wie Bauleiter Philipp Etspüler erklärte, werden dort danach die Kabelverbünde auf der Oberkante von 40 Zentimetern hineinverlegt. Wurde mit den Arbeiten am Montag begonnen, so werden diese durch Mettenberg und über Rippoldsried bis zum Skulpturenpark in Grafenhausen, wo der POP (Point of Presence) hinkommt, weitergeführt. Danach wird die Baumaßnahme über das Spiechergässle und Gewerbegebiet nach Brünlisbach und an der Brauerei vorbei bis nach Balzhausen fortgesetzt.

Vom Zeitrahmen her verständigten sich Bürgermeister Christian Behringer und Bauleiter Philipp Etspüler darauf, dass die Fräsarbeiten und das Verlegen der Breitbandkabel bis zum POP in Grafenhausen noch vor dem kommenden Winter klappen müssten.