Der Kindergarten Grafenhausen ist kein Aufbewahrungsort, in dem Kleinkinder für einige Stunden am Tag betreut werden. Nein, in der Bildungseinrichtung St. Bernhard wird eine qualifizierte pädagogische Arbeit geleistet. Dies wurde übrigens mit dem Qualitätsbrief vom Bundesverband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) offiziell bestätigt. Ganz aktuell seit dem 1. September wird das Angebot durch ein bedarfsgerechtes Ganztagesangebot abgerundet.

Gut aufgestellt

In der Tat: Der katholische Kindergarten St. Bernhard in Grafenhausen ist gut aufgestellt. Der Qualitätsbrief, mit dem die Einrichtung ausgezeichnet wurde, ist ein Beweis dafür, dass hier eine hervorragende Arbeit für die Kinder geleistet wird. Es ist nicht nur eine Anerkennung der verschiedenen Angebote in der vorschulischen Bildungseinrichtung, es handelt sich in erster Linie um eine Auszeichnung für die Leistungen der Erzieherinnen. Der KTK-Qualitätsbrief wird übrigens nur dann verliehen, wenn die hohen Anforderungen aus mehreren genau definierten Qualitätsbereichen des KTK-Gütesiegel-Bundesrahmenhandbuchs erfüllt werden.

Leistungsangebot erweitert

Seit dem 1. September wurde das Leistungsangebot mit der Einführung der Ganztagesbetreuung erweitert. Mit diesem bedarfsgerechten, auf die Eltern abgestimmten Angebot werden Kinder von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 16.30 Uhr betreut. Die Einführung der Ganztagesbetreuung wurde vom Gemeinderat Grafenhausen bereits Mitte Januar grundsätzlich und einstimmig beschlossen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten für die politische Gemeinde wurden bereits im Haushalt 2018 berücksichtigt.

Umfrage bringt Klarheit

Auf Wunsch der Gemeindeverwaltung wurde vom Kindergarten eine Umfrage durchgeführt. Um einen möglichst breiten Überblick zu erhalten, erfolgte die Befragung der Eltern nicht nur im Kernort Grafenhausen, sondern auch in allen Ortsteilen. Das Ergebnis war eindeutig: Ab dem Kindergartenjahr 2018/2019 werden 16 derartige Plätze benötigt.

Im Rahmen der stattgefundenen Kuratoriumssitzung waren sich die Verantwortlichen einig, auch die Gebühren entsprechend der Umfrage zu erheben. Der Gemeinderat hat darauf einstimmig beschlossen, sich den Empfehlungen anzuschließen.