Görwihl (pio) Stattliche 19.000 Euro konnten die Vereinsmitglieder des Tennisclubs Hotzenwald Görwihl vergangenes Jahr an Spendengeldern sammeln. 16.000 Euro davon gingen allein für die Jugendabteilung ein und ermöglichten dem Verein ein starkes Engagement in diesem Bereich.

Bei der online abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Vereins berichtete Jugendwart Thorben Soehnle davon, dass sich der Verein seit Ende Juni an den Trainingskosten beteilige, damit pro Kind nicht mehr als 10 Euro für eine Trainerstunde anfallen würden. Zudem habe man trotz Corona im August eine vereinsinterne Tennis-Intensiv-Woche durchführen dürfen. Das Vereinsjahr in der Halle startete mit 14 Kindern, in den Sommertrainings auf dem Platz konnten die Trainer schon 24 Kinder und Jugendliche begrüßen, so Soehnle. Dies seien sechs Kinder mehr als im Vorjahr gewesen. Insgesamt verfügt der Verein über 105 Mitglieder, davon 37 im Kinder- und Jugendbereich.

2021 wolle man in dieser Abteilung mit den Sponsorengeldern gezielte Förderungen vornehmen, kündigte Soehnle an. So solle eine Kadereinteilung bei der Jugend erfolgen. Vordere Kader bekämen dann aus Vereinsmitteln extra Training finanziert, erläutert Schriftführer Tom Aberle. So will der Verein die Qualität in Breite und Spitze fördern.

Entlastung und Wahl des Vorstandes gingen aufgrund der guten Vorbereitung und Information der Mitglieder, im Vorfeld der Versammlung, schnell von der Hand. Lediglich einige Tonprobleme führten zu Beginn der Online-Hauptversammlung dazu, dass die Wahlen stockten. Letztendlich wurde der Vorstand bestätigt. Änderungen gab es nur bei einigen Verantwortlichkeiten rund um Platz und Vereinsheim.

Vorsitzender Bernhard Oeschger berichtete, dass der Verein den Plan, die Tennisplätze aufgrund der aufwendigen und schwierigen Instandhaltung in Kunstrasenplätze umzuwandeln, aus Kostengründen aufgegeben habe. Es habe ein Angebot gegeben, wonach pro Platz 30.000 Euro angefallen wären. Stattdessen wurde in Platzsanierung und Gerätschaften investiert, die die Instandhaltung vereinfachen sollen. Durch Ideenreichtum seien hier annähernd 5000 Euro gespart worden. Unter anderem wurde ein Schleppnetz selbst gebaut und statt eines speziellen Buggys ein Aufsitzmäher zum Ziehen des Netzes gekauft.

Görwihls Bürgermeister Carsten Quednow dankte dem Verein für seine gute Arbeit und das vorbildliche Auftreten in Pandemiezeiten, von Anfang an: „Wenn ihr Hilfe braucht, meldet euch schnell.“