Als ein „tolles Projekt“ bezeichnete Bürgermeister Carsten Quednow in der Sitzung des Gemeinderats am Montagabend die Änderung des bestehenden Bebauungsplans „Schwärze I“. Hier sind bereits einige Gewerbebetriebe und der Recyclinghof des Landkreises angesiedelt. Durch die Vergrößerung des Gebiets ist es möglich, dass der Recyclinghof des Landkreises erweitert werden könnte und zudem wäre dann noch Platz für einen weiteren Gewerbebetrieb.

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Die Gemeinderäte befürworteten das Projekt und sie gaben einhellig ihre Zustimmung zur Änderung. Möglich wird die Erweiterung dadurch, dass die Gemeinde ein in nordöstlicher Richtung liegendes Grundstück erwerben konnte. „Recycling ist ein großes Thema“, betonte Bürgermeister Quednow, der die Erweiterung des Wertstoffhofes im Rahmen eines Modellprojektes des Landkreises ankündigte, ohne jedoch weitere genauere Details zum Projekt zu geben. Er deutete nur so viele an, dass es Angedacht sei, den Recyclinghof zu entwickeln und zu vergrößern.

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Auf dem neuen, an das bestehende Gelände anschließenden Platz, könnte dann beispielsweise die Containeranlage ebenerdig bedient werden. Eine Abfuhr der Container könnte dann von der hinteren Grundstücksgrenze her erfolgen. Derzeit können die Container größtenteils über Treppensteige befüllt werden. Dies würde bei Realisierung des Projekts wegfallen. Bis wann und in welchem Umfang letztendlich der Recyclinghof umgestaltet wird, dazu konnte Bürgermeister Quednow nichts sagen, da dies im Geltungsbereich des Landkreises liege, wie er betonte. Jedenfalls wurden mit dem Kauf des Grundstücks und mit dem Auftrag zur Änderung des bestehenden Bebauungsplanes die Voraussetzungen für eine Erweiterung geschaffen.

Ebenfalls stimmten die Gemeinderäte zu, dass Büro Geo-Plan aus Wehr mit der planerischen Fachleistung zur Änderung des Bebauungsplans zu beauftragen. Dazu lag ihnen ein Honorarangebot in Höhe von rund 9‘152 Euro vor.