Die Hotzenblitzzunft Görwihl hielt jüngst ihre Hauptversammlung im Sportheim Görwihl ab. Besonders stark diskutiert wurde dabei das 50-jährige Jubiläum, welches die Hotzenblitzzunft, die 1973 gegründet wurde, im kommenden Jahr 2023 groß feiern möchte.

Freiluftveranstaltung

Die traditionsbewusste Zunft möchte wieder einen Nachtumzug veranstalten, teilt Zunftmeister Tobias Palla den Mitgliedern mit. Da die Belegung der Hotzenwaldhalle bis zu diesem Zeitpunkt ungewiss ist und keine Sicherheit darüber herrscht, ob diese genutzt werden kann, soll das große Jubiläum gleich von Beginn an für draußen geplant werden. Als Schauplatz soll dafür, wie im Jahr 2015, der Marktplatz Görwihl dienen. In den kommenden Monaten würden nun die Ideen ausgefeilt und eine große Veranstaltung geplant werden. Dieser Jubiläumsumzug mit anschließend großem Fest wird der 22. Nachtumzug in der Geschichte der Hotzenblitzzunft sein.

Des Weiteren standen verschiedene Punkte wie der Rückblick der Kassiererin Dagmar Romacker und die Ehrungen auf dem Programm der Generalversammlung. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Marco Flum, für zehn Jahre Mitgliedschaft Carina Häßle und für fünf Jahre Mitgliedschaft Jenny Deutschmann, Miriam Flum und Matthias Mutter geehrt.

Aufgrund der Pandemie-Situation konnte auch die Hotzenblitzzunft keine gewöhnliche Fasnachtssaison abhalten. Dennoch konnten einige Aktivitäten in kleinerem Rahmen veranstaltet werden. Schriftführerin Tamara Romacker präsentierte mit vielen Bildern und Videos das vergangene Jahr. Dabei ließ man den gemeinsamen Ausflug an den Bodensee, den Wandertag mit anschließendem Grillfest, den schönen Kinderausflug mit dem „Narresome“ sowie die Fasnachtstermine Revue passieren.

Der Narrenfahrplan fiel dieses Jahr erneut sehr kurz aus, bemerkte die Schriftführerin, dennoch sei die Zunft stolz, überhaupt etwas umgesetzt zu haben in Zeiten wie diesen. Es wurde unter Einhaltung aller Corona-Maßnahmen das Narrenbaumstellen am 12. Februar musikalisch begleitet, ein Hemdglunki unter Zunftmitgliedern organisiert und am 24. Februar, am traditionellen Schmuzige Dunnschtig, für närrisches Treiben im Dorf gesorgt.

Lob für den Dirigenten

Ein großes Lob wurde für den neuen Dirigenten Franz-Josef Hauser ausgesprochen, der das Amt inmitten der Pandemie übernommen hatte. Besonders das Schlagwerkregister, welches sich fast nahezu erneuert hatte, wurde zum „Elite-Register“ ernannt. Als Abschluss der kurzen Saison ging es für die Mitglieder der Hotzenblitzzunft am 27. Februar in die Narrenmesse, welche bisher selten so prächtig mit rot-schwarzen Häs gefüllt war.

Die Hotzenblitzzunft blickt positiv in die Zukunft und freut sich auf den kommenden zweitägigen Ausflug nach Tirol, die Planung der Halloweenparty am 29. Oktober, diverse gemeinsame Treffen wie Wander- und Familientage sowie das große Jubiläum.