Die Pfarrgemeinderatssitzung der Kirchengemeinde St. Wendelinus Hotzenwald hat mit der Frage nach der Resonanz auf die Osterzeit begonnen. Alle Beteiligen sprachen sich positiv zu den Angeboten aus, die trotz Corona hatten stattfinden können. Die Atmosphäre sei sehr schön gewesen, die Veranstaltungen stimmig. Hervorgehoben wurden unter anderem die ganz eigene Stimmung des Kreuzwegs auf die Gugel am Karfreitag sowie bei der Osternacht in der Görwihler Kirche. Als Höhepunkt empfunden wurden die kleinen Liturgien in den einzelnen Kapellen, sodass die Überlegung angestellt werden sollte, dieses Format auch in Zukunft anzubieten. Allgemein sei die Wirkung auf die Anwesenden vielleicht intensiver gewesen als sonst, auch die Anzahl der Gläubigen sei durch Corona nicht wesentlich geschrumpft.

Die Wallfahrten

Im Anschluss stellte Pfarrer Bernhard Stahlberger die Frage, wie mit den beiden jährlichen Wallfahrten nach Todtmoos verfahren werden sollte, da derzeit keine gemeinsamen Wanderungen erlaubt sind. Da der erste Wallfahrtstermin bereits der Pfingstmontag ist, wird dieser auf jeden Fall durch einen Gottesdienst auf dem Ödland ersetzt werden. Vor einer Entscheidung über den Augusttermin sollen sich die Gemeindeteams nochmals beraten.

Das Schutzkonzept

Breiten Raum nahm die endgültige Fassung und Verabschiedung des Schutzkonzeptes gegen grenzüberschreitenden Umgang mit Schutzbefohlenen ein, das Regina Jaekel in der vorigen Sitzung vorgestellt hatte. Geklärt wurden noch Zuständigkeiten, wie die Vorstellung des Konzepts durch den Pfarrgemeinderat, die Einladung der Mitarbeiter zu Schulungen oder die Forderung nach einem Führungszeugnis von allen, die mit Kindern, Jugendlichen, schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen Kontakt haben.

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Außerdem musste der Beschwerdeweg geklärt werden. Barbara Dannenberger und Peter Keck wurden als Ansprechpartner bestellt, denen Beschwerden vorgetragen werden können und die diese an Fachstellen weiterleiten. Nach der Prüfung des Konzepts durch das Ordinariat wird es gedruckt und veröffentlicht. Der Pfarrgemeinderat lobte das Konzept als Sicherheitsfaktor nach innen und außen und betonte, es stelle ein wichtiges Signal dar, wie mit Grenzüberschreitungen jeglicher Art umzugehen sei.

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Auch die Außendarstellung der Pfarrgemeinde war Thema. Zum Einen sollen alle Gebäude einheitlich beschriftet werden. Pfarrer Stahlberger schlug vor, die angebrachte Beschriftung am Jugendraum in Rickenbach in Form der Nennung des Gebäudenamens und dem übergreifenden Logo der Kirchengemeinde als Vorlage zu benutzen. Die Diskussion darüber soll in die Gemeindeteams getragen werden.

Grußkarten

Außerdem hat Anita Knoop Grußkarten entworfen, die dazu einladen sollen, die Angebote der Kirchengemeinde kennen zu lernen und zu nutzen. Zunächst waren diese Karten als Anregung für Neubürger gedacht. Ob sie über das Pfarrbüro verschickt oder bei der Anmeldung von den Gemeinden mitgegeben werden, wird abzuklären sein. Als zusätzliche Ideen wurden die Austeilung bei Empfängen oder in Form eines Infostands vor Geschäften in die Diskussion gebracht. Darüber soll in der nächsten Sitzung im Mai gesprochen werden.

Das fair.nah.logisch-Projekt

Ebenso vorbereitend auf die nächste Sitzung stellte Dagmar Keck kurz das fair.nah.logisch-Projekt der Erzdiözese Freiburg für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung Gottes und die Rechte aller Menschen in Verbindung mit der Einkaufsplattform wir-kaufen-anders.de vor. Diese, so Stahlberger, werde bereits genutzt. Die Kirchengemeinde sollte sich einigen, ob sie die offizielle Teilnahme am Projekt durch die Selbstverpflichtungserklärung eingehen und die Aufgaben erfüllen will. Pfarrer Stahlberger merkte an, Thomas Kaiser würde sich dafür interessieren, sich bei diesem Thema einzubringen. Schließlich wurde noch bekannt gegeben, dass die Kirchengemeinde St. Wendelinus Hotzenwald nun auch auf Instagram präsent ist.