Die Verpflichtung des neuen erst 25-jährigen Dirigenten David Keck war ein Höhepunkt im Vereinsjahr der Hotzenwald-Bauernkapelle Görwihl. Keck übernahm von Karl Maurer den Taktstock, der aus gesundheitlichen Gründen die Dirigententätigkeit aufgab. In der Hauptversammlung der Kapelle am Samstag im Vereinsheim konnte Vorsitzender Alexander Mutter seiner Freude Ausdruck geben, dass man nunmehr bei dem Dirigentenmarathon am Ende sei.

Görwihler Urgestein schwingt Taktstock

Mit David Keck konnte ein Görwihler Urgestein für die musikalische Leitung gewonnen werden. Als Vizedirigentin wird seine Mutter Marion Keck fungieren. Wie David Keck sagte, habe es für ihn schon viel Überwindung gebraucht, den Taktstock in einem Verein zu übernehmen, in dem er selbst schon viele Jahre mitspiele. Bislang habe es Spaß gemacht, am Dirigentenpult zu stehen, sagte er, denn die Kapelle sei eine schöne und gute, leistungsfähige Gemeinschaft. Bereits bei der Nacht der Musik in Görwihl stand er erstmals am Dirigentenpult der Hotzenwald-Bauernkapelle. Wie Vorsitzender Alexander Mutter in seinem Rückblick sagte, wurde beim Jahreskonzert der Hotzenwald Bauernkapelle im Frühjahr ein musikalisches Feuerwerk geboten, was als Höhepunkt im Vereinsjahr angesehen wurde. Mit sechs neuen Mitgliedern gehe die Kapelle in das neue Vereinsjahr, so dass jetzt 49 Musiker einen beachtlichen Klangkörper bilden. Derzeit sind 15 Zöglinge in Ausbildung.

Rückblick auf viele Auftritte

Protokollführerin Rita Langer ließ in ihrem sehr ausführlichen Jahresbericht die zahlreichen Auftritte Revue passieren. Bei vielen kirchlichen und weltlichen Festen war die Kapelle mit von der Partie. So wurde auch beim Winzerfest in Auggen der Umzug musikalisch bereichert und beim Görwihler Erntedankfest war man auch Ausrichter. Dass mit der Veranstaltung auch eine Vorderwälder Bezirksrindschau stattfand, steigerte die Besucherzahl.

Stefanie Gerspacher erläuterte die Kassenlage. Das Vereinsjahr wurde mit einem gefallenen Kassenbestand abgeschlossen, obwohl das Erntedankfest und Martini gute Einnahmequellen waren. Zu den Hauptausgaben zählten die Anschaffung und Reparatur von Instrumenten. Zu den erfreulichen Aspekten gehörte auch die Auszeichnung der besten Probenbesucher. Stefan Dörnte war hierbei Spitzenreiter, er war als Einziger bei allen Zusammenkünften mit von der Partie. Auf den weiteren Plätzen folgten Vanessa Schrieder, Pauline und Christian Maier und Cornelia Jehle. Der durchschnittliche Probenbesuch lag bei 71 Prozent. Fleißigstes Register war das Flügelhornregister.

Lob für musikalische Leistung

Bürgermeisterstellvertreter Matthias Eschbach überbrachte die Grüße der Gemeinde und lobte das sehr gelungene Erntedankfest und die gute musikalische Leistung. Zu den Höhepunkten im neuen Vereinsjahr wird das Jahreskonzert gehören, das am Samstag 6. April stattfindet. Teilnehmen wird die Kapelle auch am Kreistrachtenfest in Grafenhausen, mehrere kirchliche und weltliche Feste musikalisch begleiten.