Wenn alles gut läuft, dann könnte bereits zum nächsten Kindergartenjahr der neue Görwihler Kindergarten bezogen werden. Bürgermeister Carsten Quednow berichtete dies den Gemeinderäten in der Sitzung am Montagabend. „Die Bauarbeiten schreiten zügig voran“, freute sich Bürgermeister Quednow. Geplant war ursprünglich eine Fertigstellung des Gebäudes auf Ende des Jahres 2021. Die derzeit hohen Preise für Holzmaterialien übersteigen ursprünglich kalkulierte Kosten.

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Zur Vergabe standen im Gemeinderat am Montagabend: Schreinerarbeiten, Innenwandverkleidungen, Tische und Stühle, WC Trennwände sowie Einbauküchen an. Die Gemeinderäte sagten zu allen Vergaben, in einer Gesamtsumme von rund 188.523 Euro, einstimmig Ja. Kalkuliert waren die besagten Gewerke mit einer Summe von 168.000 Euro. Vor allem die in den vergangenen Monaten stark angestiegenen Kosten im Bereich der Holzmaterialien führten zu der Verteuerung um rund 20.523 Euro.

Besonders deutlich wurde die Kostenabweichung im Bereich des Innausbaus mit 8.532 Euro. Die Kostenrechnung sah für die Verkleidung der Innenwände mit Dreischichtplatten einen Betrag von 26.000 Euro vor. Von den vier abgegebenen Firmen bekam die Firma Schreinerei Villiger aus Häusern den Zuschlag zum Preis von rund 34.532 Euro. Um rund 5.654 Euro werden die Schreinerarbeiten teurer. Als einziger Bieter bekam die Firma Ebi, Dachsberg, den Zuschlag für die angebotene Summe von rund 87.654 Euro. Vorgesehen waren Kosten in Höhe von 82.000 Euro. Für rund 27.074 Euro wird die Firma VS, Vereinigte Spezialmöbelfabriken aus Tauberbischofsheim Tische und Stühle liefern. Die Kostenberechnung sah einen Betrag von 25.000 Euro vor. Für mehr Flexibilität wird der Kindergarten zusätzlich mit 30 Extrastühlen und drei zusätzlichen Klapptischen in Erwachsenenhöhe ausgestattet. Die Küchen werden an die Firma Kreidler, Tiengen zum Preis von rund 32.395 Euro vergeben. Vorgesehen waren hierbei Kosten in Höhe von 30.000 Euro. WC-Trennwände werden Kosten in Höhe von rund 6.868 Euro verursachen. Die Vergabe erfolgte an die Firma Meta aus Regensdorf. Die Kostenberechnung für dieses Gewerk lag bei 5000 Euro. Zur Frage aus den Reihen der Gemeinderäte, in wie weit die Kosten für den Bau bisher eingehalten werden konnten, konnte Bürgermeister Quednow keine Auskünfte erteilen. Er versprach jedoch dahingehend beim Architekten nachzufragen.

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