Mit einem feierlichen Akt der Grundsteinlegung für den im Bau befindlichen Görwihler Kindergarten wurde die Entstehung des fast dreieinhalb Millionen Euro teuren Bauwerks fest im Beton verankert. Der Görwihler Gemeinderat mit Bürgermeister Carsten Quednow und Gemeindekämmerer Martin Schwald, der Kirchengemeinderat mit Pfarrer Bernhard Stahlberger und die Mitarbeiter der bauausführenden Firmen waren vertreten, um der Zeremonie beizuwohnen. Dabei erläuterte der zuständige Architekt Peter Schanz vom Büro Schanz Architekten aus Hohentengen die Planung.

Bürgermeister Carsten Quednow gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass mit dem Bau des Kindergartens ein zeitprägendes Bauwerk in der Gemeinde Görwihl geschaffen werde. Er freue sich auch darüber, dass die Kirchengemeinde die Trägerschaft für die Einrichtung mit übernommen habe.

Bürgermeister Carsten Quednow (rechts) und Kämmerer Martin Schwald bestücken den Grundstein.
Bürgermeister Carsten Quednow (rechts) und Kämmerer Martin Schwald bestücken den Grundstein. | Bild: Werner Probst

Architekt Peter Schanz erläuterte die Planungen des bereits im Bau befindlichen Vorhabens, das dann sechs Kindergruppen beherbergen soll. Im Gebäude wird auch eine Mensa integriert sein, die so ausgerichtet sei, dass sie vielleicht auch Kinder der benachbarten Grundschule nutzen könnten. Das zweiteilige Gebäude selbst sei so gegliedert, dass ein Teil unterkellert sei. Ansonsten seien 98 Prozent des Gebäudes aus Holz, was sich auch positiv auf den Energieverbrauch auswirke.

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Wie Bürgermeister Carsten Quednow ausführte, sei dies in seiner Amtszeit erst der zweite Grundstein, den er als Bürgermeister im Bau unterbringen könne. Den ersten habe er beim Neubau des Görwihler Sportheims versenkt. Im Grundstein für den Kindergarten wurde auch ein Glückskäfer eingepackt und schließlich auch ein Zwei-Euro-Stück, das genauso der Nachwelt erhalten werden soll, wie das Wappen der Gemeinde Görwihl. Mit in den Grundstein wurde auch jeweils ein heutiges Exemplar der beiden örtlichen Zeitungen aufgenommen. Symbolhaft erklang das „Badnerlied“, ehe Quednow den Grundstein versenkte. Der Baukran legte dann die große Betonplatte auf die von Maurermeister Jürgen Eckert vorbereitete Mauer als Abdeckung auf und der Bürgermeister verband mit kräftigen Hammerhieben die Platte mit dem Mörtel.

Mit kräftigen Hammerschlägen von Bürgermeister Carsten Quednow wurde die Betonplatte mit dem Mauerwerk verbunden.
Mit kräftigen Hammerschlägen von Bürgermeister Carsten Quednow wurde die Betonplatte mit dem Mauerwerk verbunden. | Bild: Werner Probst

Pfarrer Bernhard Stahlberger gab dem im Bau befindlichen Kindergarten den kirchlichen Segen. Das Haus sei mit Herzblut geplant worden und beherberge künftig Kinder der kommenden Generation. Es sei sehr wichtig, so Stahlberger, dass sich die Kinder in dem Haus geborgen fühlen. „Wir stehen auf gutem Felsen“, sagte er, denn das habe man bereits bei den Aushubarbeiten feststellen können. Er sprach die Hoffnung aus, dass alle am Bau beteiligten Handwerker ihre Arbeiten unfallfrei beenden können. Nach dem kirchlichen Segen gab es vor dem neben dem Neubau liegenden Pfarrhaus einen corona-konformen Umtrunk mit einem kleinen Vesper.

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