Der neue Trimm-Dich-Pfad für Sportfreaks und Couchpotatoes in Görwihl ist fertig angelegt. Nach mehrjährigem Kampf um den Standort, Spenden und Sponsorengelder entstand in einem halben Jahr am Dorfausgang nach Segeten eine wunderschöne Fitnessanlage mit Alpensicht als krönender Abschluss des Parcours.

Zum Naturparkmarkt diesen Sonntag in Görwihl wird der Fitparcours offiziell seiner Bestimmung übergeben. Alle Sportbegeisterten, Groß und Klein, die Freude an Bewegung haben, sind eingeladen, an der offiziellen Eröffnung teilzunehmen und danach zum Probeschnuppern den 2,2 Kilometer langen Parcours abzulaufen.

Um 13.30 Uhr startet auf dem Naturparkmarkt beim Stand des Vereins Aktiver Hotzenwald die Wanderung hinauf zum Günntesmättle. Von der Durchgangsstraße nach Segeten geht ein kurzes Stück entlang des Rundwanderweges Berg- und Talblick bis zur Station 8 der Himmelsleiter. Die Besucher können den Ausblick über Görwihl, die Höhen des Schweizer Jura bis hin zu den Alpen genießen. Um 14 Uhr wird die Vorsitzende des Aktiven Hotzenwald, Xenia Hertel, zusammen mit dem Arbeitskreisleiter Daniel Stiller den Fitparcours eröffnen.

Der Aktive Hotzenwald hofft, viele Leute vom Sofa abholen zu können. Seine Botschaft bei der finalen Begehung an die Bewohner auf dem Görwihler Berg lautete: „Lauft mal wieder! Mit Klimmzügen durch den Wald, das macht mächtig Spaß“.

Am Sonntag wird auch das letzte Geheimnis gelüftet: das Sportkonzept. Erst einen Tag vor der Eröffnung wird die Fitparcours-Beschilderung angebracht. Es gibt vier Übungskategorien für ein erfolgreiches Training. Diese setzen sich aus Kraft (rot), Dehnen (gelb), Koordination (lila) und Ausdauer (blau) zusammen. Alle Übungen sind auf den Schildern beschrieben. An den acht Stationen wird das Übungslevel leicht, mittel und schwer vorgegeben. Zusätzlich ist auf dem Startschild ein QR-Code abgebildet, über den alle Übungen auf das Mobiltelefon heruntergeladen werden können. Die App ist noch in Arbeit und wird animierte detailliertere Übungsbeschreibungen enthalten.

Anschließend können die Outdoor-Freunde und Hobby-Sportler die Stationen und Geräte für sich entdecken. Die Anzahl Stationen musste von dreizehn auf acht reduziert werden, da die Einwilligung der Waldbesitzer Probleme bereitete. Die Besucher können sich jetzt ein Bild davon machen, dass dadurch auf hochwertige Sportgeräte und sachgerechte Ausführung größter Wert gelegt wurde. Auf den Walzschotter kam zuerst ein Flies als Wurzelschutz und erst dann wurde der Fallschutz mit Rundkies aufgebracht. Mit dem übrig gebliebenen Walzschotter wurden die Ein- und Ausgänge markiert. Aus den Restgranitblöcken wurden Sitzgelegenheiten angefertigt. Mit dem abgetragenen Humus entstand eine Rsseneinfassung um jede Station.