Die Narrenzunft Rüßwihler Chrutschlämpe stellt sich auf die Fasnacht ein. „Wir schauen, was wir machen können, und fangen an zu planen“, erklärte Oberzunftmeisterin Maria Höfler an der Hauptversammlung am Samstagabend. Mit Blick auf die von Gesundheitsministerium und Narrenverbänden besprochenen Corona-Vorgaben – bei Saalveranstaltungen soll die 2G-Regel greifen, bei Straßenveranstaltungen ein Hygienekonzept – erklärte Maria Höfler: „Sollte es ein Hygienekonzept geben, können wir es umsetzen.“ Bezüglich einer Saalveranstaltung wie dem Narrenratsabend „sind wir jedoch auf das Lamm angewiesen“. So oder so: „Wir planen ganz normal und versuchen, die Fasnacht im Dorf zu machen“, sagte Maria Höfler. Ihr Wunsch: Die Fasnacht soll nicht wieder wegen Corona ausfallen.

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Corona bremste das Zunftleben der Chrutschlämpe weitgehend aus. Aber: „Die Chrutschlämpe wären keine Rüßwihler, wenn sie nicht aus der für alle neuen Situation das Beste machen würden“, so Kanzelarin Sophia Lüttin. Der Narrenrat ergriff die Initiative für einen Chrutschlämpe-Lieferservice am 11. November, 138 Portionen wurden verkauft. „Die Aktion war ein voller Erfolg“, freute sich Lüttin. Die nächste Aktion: Vom Schmutzige Donnschtig bis zum Rosenmontag führte der Narrenrat dann erstmalig eine Rüßwihler Fasnachtstour unter freiem Himmel durch. „Das Wetter spielte mit und jeden Tag hat man verkleidete Chrutschlämpe und andere Rüßwihler beobachten können, wie diese trotz Corona-Beschränkungen die Fasnacht ein Stück weit gelebt haben“, berichtete Lüttin. Einen Wermutstropfen gab es dennoch: Am 12. Mai 2021 starb das Ehren- und Gründungsmitglied Jürgen Dorn.

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Bei den Neuwahlen wurde Mareike Wagner als Zunftmeisterin bestätigt. Neu im Vorstand der Chrustschlämpe sind Stefan Matt als Kassierer und Sabrina Indlekofer als Requisitenbeauftragte. Christina Schrieder bleibt Musikbeauftragte.

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