Das Deutsche Rote Kreuz Görwihl kann auf eine sehr erfolgreiche Blutspendenwoche zurückschauen. Aufgrund der Corona-Problematik fand die Blutspende in der letzten Woche erstmals über Dauer von vier Tagen statt. Jeder Blutspender musste sich einen eigenen Termin geben lassen. Schon bei der Terminvergabe wurde recht schnell deutlich, dass Montag der stärkste Tag werden würde. Die restlichen Tage hatten zunächst wenig Auslastung. Dies änderte sich jedoch im Laufe der Woche. Letztendlich kamen insgesamt 384 Blutspender an den vier Tagen zusammen. Zum Vergleich: Bei dem letzten Görwihler Blutspendentag waren es um die 200 Spender. „Das Ergebnis ist sehr schön“, freut sich Anita Ebner, Vorsitzende des DRK-Vereins Görwihl, die große Zahl sei aber schon auch mit den vier Spendentagen zu erklären. 25 Mitglieder der Roten Kreuzes Görwihl halfen bei der Durchführung und sorgten für korrekten, sicheren und ruhigen Ablauf. Aufgrund der guten Organisation waren nur wenige Menschen gleichzeitig in der Hotzenwaldhalle, so dass genügend Sicherheitsabstände eingehalten werden konnten. „Wir möchten uns bei allen Spendern bedanken, besonders auch bei den 42 Erstspender“, ergänzt Anita Ebner, für die dies eine erstaunliche Zahl ist. Und das Blut werde aktuell dringend gebraucht. Seit die Covid-19-Fälle zurückgehen, könnten Kliniken und Krankenhäuser wieder den normalen Operationsbetrieb aufnehmen, wodurch der Blutkonservenverbrauch gleichzeitig ansteige.

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