Am Wochenende geht es in Oberwihl hoch her. Dort feiert die Zimmerei Denz ihr 50-jähriges Bestehen mit allem Drum und Dran. Inhaber und Zimmermeister Christian Denz lädt die Bevölkerung zu einem zweitägigen Fest in den Betrieb an der Hauptstraße in Oberwihl ein – mit einer Hektarparty am Samstagabend und einem Tag der offenen Tür am Sonntag ab 10 Uhr. Die Besucher können sich also ein Bild von einer modernen Zimmerei mit ihrem "Star", einer High-Tech-Abbundanlage, machen.

Tempo 30 zur Sicherheit

Verkehrsteilnehmer aufgepasst: Im Zug des Betriebsfestes wird zum Schutz der Besucher zwischen dem Festgelände und dem Parkplatz der Firma Freudenberg die Geschwindigkeit auf der Landesstraße auf Tempo 30 begrenzt. Die Geschwindigkeitsbeschränkung gilt am Samstag, 1. September, ab 19 Uhr bis Sonntag, 2. September, 23 Uhr.

Rückblick auf die Geschichte

"50 Jahre auf dem Holzweg" – so blickt die Zimmerei Denz auf ihre Geschichte zurück. Die Firmengründung durch Zimmermeister Manfred Denz erfolgte im Jahr 1964. Drei Jahre später baute er am jetzigen Standort in Oberwihl eine neue Abbundhalle. Im selben Jahr kam Christian Denz zur Welt. Dieser absolvierte 1987 die Gesellenprüfung. 1994 legte er mit der Meisterprüfung nach, 1996 wurde er Restaurator im Zimmererhandwerk. Nach dem Tod von Manfred Denz 1998 übernahm dessen Sohn im Jahr darauf die Zimmerei mit einem Azubi.

Mitarbeiterstand

2002 schaffte Christian Denz die erste Abbundanlage an. Zu dem Zeitpunkt hatte er zwei Mitarbeiter. Zehn Jahre später ließ er die Halle erweitern. Gleichzeitig erwarb er die High-Tech-Abbundanlage "Hundegger K2i", mit der Bauholz ohne Messen, ohne Anreißen und ohne Rüstzeit bearbeitet werden kann. "Mit dieser Anlage hat man alle Möglichkeiten", schwärmt Denz. Mitarbeiterstand heute: vier Meister, neun Zimmerergesellen, ein Dachdeckergeselle, ein Schreinergeselle, sechs Lehrlinge, zwei Büroengel, vier fleißige Helfer im Ruhestand und drei selbstständige Mitarbeiter.