Görwihl Musikalischer Gruß vom Hotzenwald

Mit einem beeindruckenden Jahreskonzert wartete die Hotzenwald-Bauernkapelle Görwihl am Samstag in der Görwihler Hotzenwaldhalle auf. Fast 60 Aktive bevölkerten die Bühne und zeigten beeindruckend ihr Leistungsvermögen.Neben dem vielfältigen musikalischen Programm stand die Ehrung von fünf Mitgliedern der Kapelle auf dem Programm.

Mit einem abwechslungsreichen Jahreskonzert wartete die Hotzenwald-Bauernkapelle Görwihl in der Hotzenwaldhalle auf.
Mit einem abwechslungsreichen Jahreskonzert wartete die Hotzenwald-Bauernkapelle Görwihl in der Hotzenwaldhalle auf. | Bild: Probst

Gleich vier Mitglieder konnten für ihr 50-jähriges Engagement in der Kapelle geehrt werden, während ein Mitglied seit 40 Jahren musiziert. Fast 300 Zuhörer waren gekommen, um der Görwihler Blaskapelle zuzuhören.

Schon das erste Stück des musikalischen Reigens forderte das ganze Können. Mit der „New York Overture“ von Kees Vlak wurde die gleichnamige Stadt musikalisch vorgestellt. Das pulsierende Leben wurde beeindruckend beschrieben und mit einem klangreinen Trompetensolo von Werner Gerspach das Bild der Stadt bereichert. Schon bei diesem Oberstufenstück zeigten sich die Orchestermitglieder mit ihrem Dirigenten Andreas Dörnte erstaunlich sicher.

Bei dem folgenden Orchesterstück „Bolero“, ein Werk des französischen Komponisten Maurice Ravel, konnte die junge Marion Lüttin mit einem brillanten Klarinettensolo bereichern, ehe mit „Mount Everest“, ein Werk des Komponisten Rossano Galante, musikalisch der höchste Berg der Welt bestiegen wurde. Eine musikalische Weltreise unternahm die Kapelle mit „Around the World in 80 Days“, eine Komposition von Otto M. Schwarz. Dieses Stück war ein Höhepunkt des Abends. Verbandspräsident Franz Bayer aus Albbruck oblag es, langjährige Mitglieder der Hotzenwald-Bauernkapelle zu ehren. Der Verbandspräsident machte in seiner Ansprache klar, dass Blasmusik mehr ist, als nur eine Freizeitbeschäftigung. Sie lebe durch ihre Vielfalt. Heiner Ebi, Werner Gerspach, Bernhard Maier und Christoph Kaiser konnte er die große goldene Ehrennadel für 50-jähriges sowie Karl Strittmatter für 40-jähriges Musizieren die goldenen Ehrennadel des Bundes deutscher Blasmusikverbände verleihen.

„Ihr habt im Verein eine Vorbildsfunktion“, rühmte Vorsitzender Markus Maier.

Der zweite Programmteil wurde mit „African Symphony“ von Van McCoy eröffnet. Das Stück vermittelte eine Vielzahl von afrikanischen Eindrücken. Auch wenn in diesem Stück besonders die Schlagwerker gefordert waren, konnten dennoch die Hörner und das Posaunenregister brillieren. Heiße südamerikanische Rhythmen zeigte das Orchester mit „Latin Gold“ , ehe so richtig nach dem Geschmack des Publikums das Potpourri „Peters Spezialitäten“ zu hören war. Mit der Polka „Gruß vom Hotzenwald“ gab es eine Uraufführung. Eigens zum 150-jährigen Jubiläum des Vereins im vergangenen Jahr schrieb der bekannte Blasmusikkomponist Franz Watz diese kontrastreiche Polka, bei der am Schluss alle Register des Könnens gezogen werden mussten.

Mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf“ des Komponisten Rudi Fischer wurde der Schlusspunkt des offiziellen Programmteils gesetzt. Zugabe um Zugabe wurde erklatscht.

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