Bei der Feuerwehrbesichtigung in Görwihl am Samstag war die Begutachtung und die Fahrt mit dem neuen GW Logistik 2 Feuerwehrauto der absolute Höhepunkt. Die Begeisterung war dermaßen groß, dass ein zweites Fahrzeug zum Einsatz kam.

Schlüsselbein gebrochen: Marlen von der Jugendfeuerwehr drückte beim Leinenbeutelwerfen ein Auge zu, und Mutti durfte helfen.
Schlüsselbein gebrochen: Marlen von der Jugendfeuerwehr drückte beim Leinenbeutelwerfen ein Auge zu, und Mutti durfte helfen. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Im Rahmen des Ferienprogramms Hotzenwald konnten am Samstagnachmittag 19 Kinder, darunter vier Mädchen, im Alter von sechs bis zwölf Jahren einen tollen Nachmittag bei der Jugendfeuerwehr in Görwihl verbringen. Sven Blind und sein Team hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und einen schönen vielseitigen Geschicklichkeitsparcours aufgebaut. Spiel und Spaß standen im Vordergrund, aber die Kinder sollten auch Wissenswertes über die Feuerwehr erfahren.

Beachtliche Rückstoßkraft: Beim Minigolfspielen mit Wasserstrahl und Tennisbällen musste Jugendleiterin Mareike Mertens den Kindern etwas zur Hand gehen.
Beachtliche Rückstoßkraft: Beim Minigolfspielen mit Wasserstrahl und Tennisbällen musste Jugendleiterin Mareike Mertens den Kindern etwas zur Hand gehen. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Nachdem die Kinder in sechs Trupps eingeteilt waren, konnte es losgehen. Es gab fünf Disziplinen, bei denen die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Dazwischen gab es eine zusätzliche Station, bei der es zwar keine Punkte zu gewinnen gab, aber ein Riesenspaß für die Kinder war: die Fahrt mit dem neuen großen GW Logistik 2 Feuerwehrfahrzeug.

Ärgerlich: Der Becher war gespickt mit Löchern bei der Station Hindernislauf Wasser von einem Eimer zum anderen zu transportieren
Ärgerlich: Der Becher war gespickt mit Löchern bei der Station Hindernislauf Wasser von einem Eimer zum anderen zu transportieren | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Los ging es mit dem ungeliebten löcherigen Becher, mit dem Wasser von einem Eimer zum anderen transportieren werden musste. Bei der nächsten Station dem Minigolfspielen mit Wasserstrahl und Tennisbällen musste die Jugendleiterin Mareike Mertens den Kindern etwas zur Hand gehen. Die Rückstoßkraft des Wasserstrahls war beachtlich.

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Weiter ging es mit dem etwas schwierigen Schlauchkegeln, gefolgt vom Werfen der Tennisbälle in einen gefüllten Wassereimer. Den Abschluss bildete das Leinenbeutelwerfen. Da lies Marlen von der Jugendfeuerwehr bei einem Jungen die Mithilfe der Mutter zu, weil sich der bedauernswerte Kerl vor ein paar Tagen das Schlüsselbein gebrochen hatte.

Geschicklichkeit gefragt: Beim Versenken der Tennisbälle in einen gefüllten Wassereimer war der jüngste Teilnehmer mit der Treffsicherste.
Geschicklichkeit gefragt: Beim Versenken der Tennisbälle in einen gefüllten Wassereimer war der jüngste Teilnehmer mit der Treffsicherste. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Das Wetter hielt und alle Kinder waren hell auf begeistert. Nach Beendigung des Parcours setzten sich die Kinder, ohne große Aufforderung, und malten mit viel Freude Feuerwehrbilder aus. Einige wollten unbedingt ein zweites Mal mit Feuerwehrauto fahren. Der aktive Stephan Dörnte fasste sich ein Herz und fuhr mit dem zweiten großen Löschgruppenfahrzeug, dem LF16/12 vor. Nachdem die Kindersitze gebracht wurden und die Sicherheitsgurte angelegt waren, ging es mit Tatüta zur Freude der Kinder, noch einmal ab ins Dorf.

Schwierig: Viel Übung und Hilfe brauchte es beim Kegeln mit dem Feuerwehrschlauch, bis man ins Ziel traf.
Schwierig: Viel Übung und Hilfe brauchte es beim Kegeln mit dem Feuerwehrschlauch, bis man ins Ziel traf. | Bild: Hans-Jürgen Sackmann

Zum Abschluss bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde und etwas Süßes, gespendet vom großen ortsansässigen Lebensmittelmarkt, von der Leitung der Görwihler Jugendfeuerwehr überreicht. Die Augen der Kinder begannen zu leuchten und stolz traten sie mit den Eltern den Heimweg an. Der Jugendfeuerwehrleiter Sven Blind dankte allen Helfern, die bei der Besichtigung tatkräftig mitgewirkt hatten. Er betonte und würde sich freuen, wenn die Älteren zur Jugendfeuerwehr stoßen würden, und die Jüngeren dürfen nächstes Jahr gerne wiederkommen.