„Es war einmal ein Orchester aus einem kleinen Ort in einem dunklen Wald, das sich nicht scheute, gegen gemeine Vorzeichen und fiese Taktarten märchenhaft anzukämpfen“: So stellt sich der Musikverein Oberwihl im Vorfeld seines Jahreskonzertes diesen Samstag, 7. Dezember, vor. 

Melodien aus bekannten Märchen

Unter der Leitung von Joachim Pfläging entführen die Gastgeber ab 20.15 Uhr in ein märchenhaftes Programm mit vielen bekannten Melodien wie „Rapunzel“, „Nessaja“ aus dem Musical „Tabaluga„ oder das Konzertwerk „Dramatic Tales“, das Markus Götz für die Trachtenkapelle Todtmoos zum 750jährigen Gemeindejubiläum 2018 komponiert hat und auch als „Die Sage vom Todten Moos„ bekannt ist.

Erstmals nach fünf Jahren in der Hotzenwaldhalle

Das Jahreskonzert des Musikvereins Oberwihl findet erstmals nach fünf Jahren wieder in der Görwihler Hotzenwaldhalle statt – dies auf „vielfachen Wunsch“, wie Vereinsvorsitzende Jasmin Kaiser erklärt. Mit den Konzerten in der Oberwihler Kirche habe der Verein „eher vorweihnachtliche Stimmung erzeugt“, so Kaiser, „aber jetzt wollten wir wieder mal zu anderen Themen spielen“. Seit September ist das Orchester am Üben, mit einem Probenwochenende dazwischen.

Kurze Vorbereitungszeit

Kurz und knackig also, was die Vorbereitungszeit betrifft. Die Wahl der Kompositionen, die am Samstag in zwei Teilen aufgeführt werden, haben der Verein und der Interimsdirigent zusammen getroffen. Joachim Pfläging ist hierzulande wohl bekannt, hat er doch schon den Musikverein Rickenbach und die Stadtmusik Wehr geleitet. Der Musikverein Oberwihl, für den er seit September 2019 vorübergehend tätig ist, bezeichnet ihn in der Ankündigung für das Jahreskonzert als „edlen, heldenhaften und furchtlosen Dirigenten, der sich aufmachte, alte Sagen zum Klingen zu bringen“. Das Konzert geht mit einer großen Tombola und anschließendem Barbetrieb einher.