Die Freie Wählervereinigung (FWV) im Wahlkreis VII (St. Blasien) geht mit neun Kandidaten in den Kreistagswahlkampf. Bei der Nominierungsversammlung im Klosterhof freute sich Kreisvorsitzender Carsten Quednow über die volle Liste.

Handwerk stark vertreten

„Wenn ich heute auf die Liste blicke, stehen da zwei Bürgermeister drauf, und, was toll ist, einige von den insgesamt neun Bewerbern kommen aus verschiedenen Handwerksbereichen und decken die ab“. Das sei genau das, was er im Kreistag immer vermisst habe. Sie könnten Mittelstandsprobleme einbringen, so Quednow. Bei einem halbwissenschaftlichen Gremium käme das zu kurz. „Deswegen freue ich mich sehr, dass auf der Liste das Handwerk stark vertreten ist, ich glaube, das zeichnet uns Freie Wähler noch viel mehr aus, darauf sind wir stolz“.

Zwei bis drei Sitze das Ziel

„Ich hoffe“, fuhr Carsten Quednow fort, „dass wir zwei oder drei Sitze von diesen möglichen sechs auch erreichen können“. „Wir hatten bisher zwei Sitze im Kreistag, es war ein gutes Miteinander und wenn uns das gelingen würde, dass wir uns wieder positionieren könnten, dann wäre das richtig schön. Deshalb lebt es davon, dass eine Liste auch voll ist“.

Der Kreisvorsitzende, Kreisrat und Bürgermeister Carsten Quednow reiht sich auch dieses Mal wieder in die Kandidatenliste der FW ein, er ist seit 15 Jahren Kreisrat. Auch Häuserns Bürgermeister Thomas Kaiser kandidiert – er war vor 20 Jahren für eine Amtsperiode Mitglied des Kreistages.

„In den 32 Gemeinden des Landkreises waren die FW neben der CDU eine relativ stabile Kraft und ich hoffe, dass wir das Ergebnis nach der Kreistagswahl und natürlich der Kommunalwahl ein Stück weit wieder einfahren können“. Das ginge nur, wenn man volle Listen habe. „Das haben wir heute geschafft und das ist einfach toll.

Medizinische Versorgung

Die Krankenhausversorgung, die Hochrheinstrecke der Bahn, die Autobahn, aber auch die Abfallwirtschaft beschäftige den Kreistag, sagte Quednow. Er griff auch das auf, was Mediziner Ludwig Gruhn ansprach: Die Veränderung in der medizinischen Landschaft werde man im ländlichen Raum merken.