Die Beförderung von vier Mitgliedern der Einsatzabteilung Görwihl der Feuerwehr Görwihl stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. So wurde Martin Chmel, der seit 30 Jahren der Feuerwehr angehört und als Zugführer fungiert, zum Hauptbrandmeister befördert. Marco Schill wurde zum Oberlöschmeister ernannt, Leon Hannemann wurde Oberfeuerwehrmann und Mike Woland zum Feuerwehrmann befördert.

Zu den herausragenden Punkten der Versammlung am Sonntagabend im Schulungsraum des neuen Gerätehauses stand aber auch der Rückblick auf das letzte Jahr, dessen Höhepunkt die Einweihung des neuen Gerätehauses war. So konnte Kommandant Pascal Elke darüber berichten, dass mit der Entscheidung des Gemeinderates, ein neues Feuerwehrdomizil zu schaffen, eine richtige und gute Entscheidung getroffen worden sei. Dankesworte richte Elke an seine Stellvertreter, aber auch an die Gemeinde für die gute Zusammenarbeit.

Zu den erfreulichen Berichten des Abends gehörte aber auch, dass vier neue Mitglieder der Wehr beitraten, drei Abgänge waren zu verzeichnen, so dass die Abteilung 31 Aktive hat. In 16 Proben bereitete sich die Wehr auf den Ernstfall vor. Der durchschnittliche Probenbesuch konnte um neun Prozent auf 70 Prozent gesteigert werden. Mareike Mertens fehlte im letzten Jahr in keiner Probe und konnte somit ihren Spitzenplatz beim Probenbesuch wiederholen. Thomas Mutter und Mike Woland fehlten ebenso in keiner Probe.

Schriftführer Klaus Flum berichtete über die vielfältigen Aktivitäten der Wehr. Zu zahlreichen Einsätzen wurde die Hilfe angefordert. Die Aufgabe war sehr vielfältig. So mussten mehrere Brände gelöscht, bei Verkehrsunfällen Hilfe geleistet, mehrere über die Straße liegende Bäume beseitigt und mit vielen Arbeitsstunden auch der Neubau des Gerätehauses mitgestaltet werden. Vielfach war die Wehr auch bei Verkehrssicherungen bei Umzügen und sonstigen Veranstaltungen mit von der Partie.

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Während die Wehr bei einem dreitägigen Ausflug nach Salzburg die gelungenen Aktiviäten feierte, gab es aber auch einen traurigen Anlass. So galt es den verstorbenen Ehrenkommandanten Manfred Bär auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Dirk Drübert informierte über die Kassenlage, Sven Blind über die Jugendarbeit. Einen besonderen Dank galt den Maschinisten, die für die Jugendarbeit eine große Unterstützung waren.

Gesamtkommandant Thomas Mutter bilanzierte die Wehrarbeit im letzten Jahr. Die Wehr war gut aufgestellt und blieb vor schweren Einsätzen verschont. Das neue Gerätehaus sei eine gute Sache und dies für alle Abteilungen. In diesem Jahr werde die Wehr noch auf den Digitalfunk umgerüstet.

Bürgermeisterstellvertreter Matthias Eschbach lobte das große Engagement der Wehr beim neuen Gerätehaus. So sei auch die Einweihung super gelungen. „Macht weiter so“, sagte Eschbach.

In diesem Jahr feiert die Görwihler Feuerwehr das 125-jährige Bestehen. So soll vom 12. bis 14. Juni das Fest ausgerichtet werden. Mit einem Festakt im Feuerwehrhaus soll am Freitag das Fest eröffnet werden. Am Samstag soll der Kreisfeuerwehrtag ausgerichtet werden, ehe am Abend eine Party mit der österreichischen Schlager- und Volksmusikgruppe „Die Draufgänger“ der Höhepunkt des Jubiläums sein wird. Mit einem Brauchtumsumzug werden die Festivitäten abgeschlossen. Mit einem gemeinsamen Nachtessen wurde die Versammlung abgeschlossen.