Die Ehrung langjähriger Mitglieder der Feuerwehr Görwihl stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung. So konnten 26 Mitglieder mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze, 13 Wehrmänner mit dem Abzeichen in Silber und mit dem Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Dienste in der Feuerwehr konnten elf Wehrmitglieder ausgezeichnet werden.

Mit der Deutschen Feuerwehrehrenmedaille wurde Bürgermeister Carsten Quednow (links) vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Markus Rebholz (rechts) ausgezeichnet.
Mit der Deutschen Feuerwehrehrenmedaille wurde Bürgermeister Carsten Quednow (links) vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Markus Rebholz (rechts) ausgezeichnet. | Bild: Werner Probst

Eine besondere Ehrung wurde Bürgermeister Carsten Quednow zuteil. Er erhielt aus der Hand des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Markus Rebholz, die Deutsche Feuerwehrehrenmedaille. Wie Rebholz ausführte, habe sich Quednow seit seiner Wahl vor 20 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Görwihl maßgeblich für die Belange der Feuerwehr Görwihl eingesetzt. So habe Quednow die Feuerwehr bei der Anpassung der Ausrückebereichen, den notwendigen Um- und Neubauten sowie bei den Fahrzeugbeschaffungen unterstützt.

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„Für Sie ist die Feuerwehr eine elementare Einrichtung der Gemeinde, die über die notwendige Ausstattung verfügen muss, um ihren Aufgaben gerecht zu werden“, sagte der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende, ehe er Quednow die Medaille ansteckte. Gesamtkommandant Thomas Mutter dankte in seiner Begrüßungsansprache für die vielseitige Unterstützung. „Nur zusammen sind wir stark“, sagte er. Seit dem Februar 2017 habe die Wehr 79 Einsätze bestritten. Positiv sei zu vermelden, dass alle Einsätze unfallfrei beendet wurden.

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Derzeit gehören 181 Aktive der Wehr an, 43 Jugendliche werden derzeit für den aktiven Dienst ausgebildet und 27 Wehrmänner gehören der Altersabteilung ab. Nachdenklich stimmte den Kommandanten, dass der aktive Bereich nur 31 Wehrmitglieder unter 25 Jahren hat. „Wir brauchen mehr Junge, auch Quereinsteiger“, sagte der Kommandant. Lobend erwähnte er die gute Zusammenarbeit, wobei der Zusammenschluss in die drei Ausrückebereiche ein wichtiger Schritt für die Zukunft gewesen sei.

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Nach den Berichten über die beiden Jugendfeuerwehren, die auch auf Kreisebene bei Wettkämpfen erfolgreich waren, wusste die Altersabteilung über mehrere Firmenbesuche zu berichten. Bürgermeister Carsten Quednow gab seiner Freude Ausdruck, dass die Feuerwehr Görwihl gut aufgestellt sei. Er betonte die Wichtigkeit einer guten Kameradschaft, um die Abteilung mit Leben zu erfüllen. „Ein Ehrenamt lebt von der Kameradschaft“, sagte der Rathauschef und sprach die Hoffnung aus, dass die im letzten Jahr angeschafften zwei neuen Fahrzeuge für die Wehrmitglieder auch eine Motivation seien.

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Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger beleuchtete bei der Hauptversammlung seine berufliche Laufbahn. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit und lobte den Zusammenschluss der einzelnen Abteilungen in drei Ausrückebereiche und machte klar, dass er in seiner Dienstzeit noch nie in einer Versammlung über 50 Wehrmitgliedern das Feuerwehrehrenzeichen anstecken durfte und die Geehrten dann jeweils ein Partyfass Bier abholen durften. Pfarrer Bernhard Stahlberger widmete den Wehren ein Gebet, dankte für die Einsätze, die nicht selbstverständlich seien. „Vergelt´s Gott“, sagte der Geistliche und überreichte den Jugendfeuerwehren als süßer Ansporn ein Glas Honig, ehe Kreisverbandsvorsitzender Markus Rebholz die Grüße des Verbandes und der Nachbarwehren überbrachte und dabei auch lobend die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrfahrzeugturnieres in Görwihl erwähnte.