92 Feuerwehrleute aus Görwihl und Laufenburg waren am Montagabend bei einer Übung im Freudenberg-Werk Oberwihl beteiligt. Es nahmen daran teil aus Görwihl die Abteilungen Görwihl und Oberwihl-Niederwihl sowie aus Laufenburg die Abteilungen Süd und Nord. Die Gesamtleitung lag beim Oberwihl-Niederwihler Abteilungskommandanten Sebastian Kaiser. Bei Freudenberg trug der Brandschutzbeauftragte Roland Damrath die Verantwortung.

Ein Kilometer lange Löschwasserleitung

Wie der Laufenburger Feuerwehrkommandant Markus Rebholz unserer Zeitung berichtete, war die Übung in mehrere einzelne Aufgaben unterteilt. So musste beispielsweise ein Kellerbrand bekämpft werden, es gab einen Unfall mit einem Stapler, zum Hochbehälter Niederwihl musste eine ein Kilometer lange Leitung für Löschwasser hergestellt werden. In einem zweiten Block wurden die Feuerwehrleute mit den Gegebenheiten in dem Industriewerk vertraut gemacht. „Das war speziell für uns Laufenburger sehr interessant, denn wir waren bereits mehrere Jahre lang nicht mehr dort“, sagte Rebholz.

Einer der größten Industriebetriebe im Landkreis

Oberwihl ist einer der größten industriellen Produktionsstandorte im Landkreis Waldshut. Seit mehr als 60 Jahren fertigt der Technologiekonzern Freudenberg dort O-Ringe für den Automotive- und für den Industrie-Bereich. An dem Standort sind 390 Mitarbeiter beschäftigt.

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