Über die Anschaffung einer neuen Tragkraft-Spritze für die Freiwillige Feuerwehr hatten die Gemeinderäte in ihrer Sitzung zu entscheiden. Beschlossen wurde eine Neuanschaffung, die mit über 14 000 Euro zu Buche schlägt.

Wie Bürgermeister Karlheinz Gantert dem Ratsgremium erläuterte, waren die Fahrzeuge der Egginger Feuerwehr vom TÜV untersucht worden. „Dabei hat sich herausgestellt, dass die 37 Jahre alte Tragkraft-Spritze, die sich im Löschfahrzeug LF 8 befindet und im Ernstfall schnell herausgenommen werden kann, nicht mehr funktionsfähig ist“, so Gantert. Versuche der Feuerwehrkameraden, in Eigenregie diese Tragkraft-Spritze zu reparieren und wieder funktionstüchtig zu machen, scheiterten aufgrund von Ersatzteilen, die es für diesen alten VW-Motor nicht mehr gibt.

Die Neuanschaffung, so konnten die bei dieser Sitzung anwesenden Kommandanten Martin Büche und Kim Huber mitteilen, würde Kosten in Höhe von brutto 14 256 Euro betragen. Gemeinderat Holger Albicker äußerte die Ansicht, ob denn eine solche Anschaffung notwendig wäre, denn seines Wissens verfüge das LF 16 über eine entsprechende Spritze. Bürgermeister Gantert konterte damit, dass die Spritze im LF 16 fest eingebaut ist und besonders eine Tragkraft-Spritze, wie die zu ersetzende, immer dort sinnvoll ist, wo das LF 16 eine Einsatzstelle nicht direkt anfahren kann.

Die Diskussion brachte keine Alternativen zutage. Gemeinderat Martin Blum brachte die mehrheitliche Meinung auf den Punkt: „Das Ding muss funktionieren, das Risiko dürfen wir nicht eingehen, dass das Gerät im Ernstfall nicht geht.“ Kommandant Martin Büche konnte auch von einer höheren Leistung und deutlich weniger Gewicht im Falle der Neuanschaffung berichten. Daraufhin entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig für den Kauf einer neuen Tragkraft-Spritze.