Die Umwandlung des Hart- oder Tennenplatzes in der Sportanlage in Eggingen in einen Kunstrasenplatz kommt in Fahrt. Eine Gemeinderatssitzung und ein Vororttermin sorgten für genaue Details. Künftig soll die Anlage auch für den Schulsport genutzt werden können.

Förderungen in Höhe von 102.000 Euro

In der jüngsten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Karlheinz Gantert die Gemeinderäte, dass die Zusagen der beantragten Förderungen in vollem Umfang berücksichtigt worden ist. Somit erhält die Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 84 000 Euro für die Umwandlung des Hartplatzes in einen Kunstrasenplatz und 18 000 Euro für den Umbau der Tennenlaufbahn in eine Vollkunststoff-Anlage.

Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, denn die Maßnahmen sollen unbedingt noch in 2018 durchgezogen und erledigt werden hatte sich die Verwaltung mit dem zuständigen Sachbearbeiter beim Regierungspräsidium in Verbindung gesetzt um mögliche Vorarbeiten und Planungen noch vor Eingang der Zuschusszusage leisten zu können.

Dabei konnten auch die Ausschreibungen erfolgen. Als günstigster Anbieter ging die Firma Rievo aus Oberried-Hofgrund mit einer Summe von brutto 358 470 Euro hervor. Diese Firma hatte neben dem Hauptangebot ein sogenanntes Nebenangebot abgegeben, das vorsieht, die vorhandene verschlissene Tennendecke als tragfähigen Untergrund zu belassen, diese nur durch Auf- und Abträge entsprechend der Gefällvorgaben zu bearbeiten und mit einem Feinstplanum mit Splitt von 1/3 mm herzustellen. Die komplette Fläche wird mit einem wasserundurchlässigen Vlies abgedeckt und mit vorgefertigten Elastikschichten aus thermisch verbundenen PE-Schaumflocken verlegt.

Diese Matten verfügen über Expansionsschlitzen und kleine Drainagekanäle. Die Gemeinderäte entschieden sich für das Angebot, denn wie die Ausführungen von Bürgermeister Gantert erkennen ließen, kämen bei der Entsorgung dieser Vliese später keine größeren Kosten auf.

Separater Eingang für den Schulsport

Da mit der Umwandlung des Hartplatzes auch die Leichtathletikbahn erneuert werden soll, schlug Bürgermeister Gantert einen Vororttermin vor, da künftig auch die Schüler der Grundschule verschiedene Arten des Schulsports auf der Anlage ausgetragen werden sollen. Dies wurde beim Vororttermin erörtert und wie der Geschäftsführer Rainer Buhl von der Firma Rievo erklärte ist dies möglich.

So soll die Weitsprunganlage zwischen dem Rasen- und Hartplatz also quer über die Fläche und die Laufbahn mit 75 Metern parallel zum Hartplatz eingebaut werden. Für den Schulsport soll es von der Straße am Sportplatz einen separaten Eingang geben.