Auch in der Gemeinde Dogern sind ab sofort Familienbesucherinnen im Einsatz. In Kooperation mit dem Landratsamt, der Gemeindeverwaltung und dem von der Caritas-Hochrhein getragenen und von der Gemeinde finanziell unterstützten Familienzentrum widmen sich Sarah und Paula Sperling ehrenamtlich der neuen Aufgabe.

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Die beiden Frauen sind selbst junge Mütter und kennen die Situation aus eigener Erfahrung. Sie wissen, welche Veränderungen durch einen neuen Erdenbürger auf Eltern und Geschwister zukommen können. Die beiden jungen Frauen, die sich seit Bestehen des örtlichen Familienzentrums auch bei den dortigen Aktivitäten engagieren, freuen sich auf die neuen Kontakte.

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„Durchschnittlich vergrößern in Dogern jährlich 20 Neugeborene ihre Familien“, so Bürgermeister Fabian Prause. Er ist überzeugt, dass mit den Familienbesucherinnen eine wichtige Einrichtung geschaffen wurde, wie sie bereits in 16 Kommunen im Landkreis praktiziert wird.

In den ersten Wochen nach der Geburt sind die Familienbesuche vorgesehen. In persönlichen Gesprächen, ergänzt durch schriftliche Unterlagen, erfahren die Familien alles über die sowohl in der Gemeinde Dogern als auch im Landkreis vorhandenen Betreuungs- und Fördermöglichkeiten für Kinder. „Auch nach dem ersten Besuch dürfen sich die Eltern bei Bedarf jederzeit an uns wenden“, informieren Paula und Sarah Sperling.

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Die beiden Familienbesucherinnen bringen neben allen guten Wünschen für einen guten Start ins Leben und viel Freude mit dem Nachwuchs auch ein Geschenk der Gemeinde mit. „Jedes Neugeborene soll künftig einen Lebensbaum von der Gemeinde erhalten“, informiert Bürgermeister Fabian Prause im Gespräch mit unserer Zeitung. Dabei können die Eltern erstmals im Herbst entscheiden, ob sie für ihren Hausgarten einen Obstbaum wünschen oder lieber gemeinsam mit dem zuständigen Förster im Wald ein Baum gepflanzt werden soll, dessen Patenschaft die Familie dann übernehmen kann.