Zur Adventsfeier der Dogerner Seniorengemeinschaft 60plus konnte Lothar Zoller, der mit seiner Ehefrau Brigitte für die Geselligkeit der Senioren zuständig ist, 65 Gäste im Bürgersaal willkommen heissen. Christa Lingg und Michel Sperling sorgten für die musikalische Umrahmung des Nachmittages in dessen Verlauf Rückschau gehalten wurde.

Zur Einstimmung in die vorweihnachtliche Zeit hatte Pfarrer Wieland Bopp-Hartwig in einer kurzen adventlichen Andacht das bekannte „Macht hoch die Tür“ interpretiert und daran erinnert, dass Advent die Gelegenheit ist, um sich Zeit zu nehmen, die Herzen zu öffnen und loszulösen von allem was bedrückt. Gedacht wurde an die in den letzten beiden Jahren verstorbenen Senioren und gedankt all denen, die sich für die Senioren engagieren. Dazu gehören viele, die dazu beitragen, dass die Seniorengemeinschaft 60plus zu einer wahren Erfolgsgeschichte wurde. Wurden vor rund 25 Jahren noch etwas mehr als 300 Senioren in der Gemeinde gezählt, so sind es heute 783, die von der vor 20 Jahren neu strukturierten Seniorengemeinschaft profitieren können.

Bürgermeister Fabian Prause ließ die Gäste in einem bebilderten Rückblick an Veränderungen im Dorf teilhaben, so am Ausbau der Christof Stoll-Straße. Den Gewässerschutzmaßnahmen am Schürlebach waren Krebsbergungen vorausgegangen. Im Bereich der erneuerbaren Energien wurden Photovoltaik-Anlagen ergänzt und die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt. Die Feuerwehr steht vor dem Umzug ins neue Gerätehaus, wo westlich davon die neue Kindertagesstätte entstehen wird. In ihre Planung wurde aus Kostengründen mehrfach eingegriffen und schließlich die Fertigstellung 2025 geplant. Ein Thema wird weiterhin die „Begehbare Ortsmitte“ sein. Bislang seien, so Bürgermeister Fabian Prause, zur Verbesserung des Pflasterbelages keine befriedigenden Ergebnisse erzielt worden.

Reisevorträge, Ausfahrten, Frühlings- und Grillfest standen auf dem Programm von 60plus. Besonders aktiv war die Pedelecgruppe. An den 18 Fahrten hatten jeweils bis zu 24 Radler teilgenommen. Im Frühjahr und im Herbst trafen sich unter der Leitung von Priska Knoblauch und Brigitte Zoller die Strickerinnen zur Stubete, die in diesem Jahr letztmals am 15. Dezember im Haus Sebastian stattfinden wird.