Mit dem Richtfest feierten Handwerker, Planer, Gemeinderäte und Feuerwehrleute in Dogern einen wichtigen Meilenstein beim Baufortschritt des neuen Feuerwehrhauses. Bislang wurden 86 Prozent der Arbeiten vergeben. Teilweise mussten immense Preissteigerungen hingenommen werden. Synergien mit dem vorgesehenen Kindergartenneubau werden sich nicht nur in der gemeinsamen Heizzentrale ergeben. Zahlreich nutzen Gäste die Möglichkeit, sich vom Baufortschritt zu überzeugen.

Jahre war immer wieder über das künftige Domizil der Feuerwehr diskutiert worden. Nachdem deutlich geworden war, dass das heute genutzte Gebäude selbst nach einer Sanierung nicht mehr den Anforderungen vor allem auch der Unterbringung der Fahrzeuge und technischen Einrichtungen gerecht werden könnte, wurde der Neubau ins Auge gefasst.

Gemeinsam feierten alle für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses Verantwortlichen das Richtfest bei dem Bürgermeister Fabian Prause ...
Gemeinsam feierten alle für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses Verantwortlichen das Richtfest bei dem Bürgermeister Fabian Prause (links) speziell den Einsatz der Handwerker lobte. | Bild: Doris Dehmel

„Nach dem Findungsprozess, konnte schließlich auch der passende Platz gefunden werden“, so Bürgermeister Fabian Prause. Dort am östlichen Eingang von Dogern, der nun eine wesentliche Aufwertung erfährt, soll in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrgerätehaus im kommenden Jahr mit dem Kindergartenneubau gestartet werden. „Diese Investitionen die gemeinsam mit 11 Millionen Euro veranschlagt wurden, sind für die Gemeinde wichtig“, versicherte Prause. Wenn bei den bisherigen Ausschreibungen auch pauschal mit 21-prozentiger Preissteigerung gerechnet werden müsse, wisse in Zeiten der Ungewissheit niemand, ob sich die Situation nochmals preislich günstiger entwickeln könnte.

Von einem entscheidenden Mehrwert für die Feuerwehr sprach Kommandant Andreas Rogg, der einen Motivationsschub innerhalb der Wehr feststellte und die gute Kommunikation zwischen Bauauschuss, Planern und Handwerkern lobte.

Architekt Frohwin Lüttin lobte die Arbeit der Handwerker, deren Können die Voraussetzung für eine optimale Umsetzung der Planung seien. Wenn die Bedeutung des Richtfestes, dessen Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurückgehe, heute vielfach schon in Vergessenheit geraten sei, so sei dies immer auch ein Anlass den Kontakt mit den Handwerkern zu erhalten und ihrem Können den verdienten Respekt zu zollen.