Der Theaterverein s´Kommödle rückt wieder in den Mittelpunkt des kulturellen Lebens in der Gemeinde Dogern. Nach dem der Theaterverein 2019 in seinem Jubiläumsjahr vor historischer Kulisse der „Oberen Mühle“ in Dogern spielte, folgte ein Jahr später wegen der Corona-Pandemie der Ausfall des schon zur Tradition gewordenen Sommertheaters.

Das könnte Sie auch interessieren

Unzählige Freunde der Freilichtspiele vermissten in dieser Zeit den professionellen Auftritt der Dogerner Laienspieler. Diese werden in diesem Jahr zu einem späteren Zeitpunkt und in der Gemeindehalle als Spielort das Stück „Der zerbrochene Krug“ miterleben können.

Das könnte Sie auch interessieren

„Lange haben wir nach einem Aufführungsort gesucht, an dem mit entsprechendem Abstand gespielt und auch das Publikum platziert werden kann“, sagte Vereinsvorsitzende Monika Karle. Bei der Regisseurin Marion Blossei, die bereits im Jubiläumsjahr Regie geführt hatte, laufen die Fäden für das anspruchsvolle Lustspiel zusammen. Dass es sich dabei durchaus um ein heiteres Stück handelt, zeige sich bei den Proben, so Monika Karle. „Schon heute ist die Freude am Theaterspielen nach so langer Zeit wieder deutlich spürbar.“

Das könnte Sie auch interessieren

Sämtliche in das Theatergeschehen eingebundene Akteure mit entsprechender Erfahrung sind Ensemblemitglieder wie Monika Karle, Martin Kistler, Björn Baumann, Klaus Reuther, Gerhard Weißenberger, Gaby Flügel, Julia Stärk, Christoph Ripp, Rita Dühmke, Stefanie Ruhnke, Ulla Ebi und Michael Kreuzpointer, Souffleuse Pia Kreutzpointner und hinter den Kulissen tätig Eva Pflughardt. Für alle bedeuteten die unterschiedlichsten Theaterstücke immer wieder der besondere Reiz, auf der Dogerner Theaterbühne zu stehen. Da die Vorbereitungszeit wegen der erst vor wenigen Wochen gelockerten Corona-Vorgaben zu kurz war, hatte man sich entschlossen, die bereits festgelegten Sommertermine aufzugeben und die Aufführungen in der Herbst zu verlegen.

Gemeindehalle als Aufführungsort

Da zu diesem Zeitpunkt auch die „Hirschen-Scheune“ nicht genutzt werden kann, war bei den Theaterspielern die Freude groß, als von Bürgermeister Fabian Prause der Hinweis kam, die Gemeindehalle während der Herbstferien als Aufführungsort zur Verfügung zu stellen. So wird es nach der Premiere am 3. November an den darauf folgenden Tagen drei weitere Aufführungen geben.