Erstmals war es seit 18 Monaten wieder möglich, dass die fünf Gruppen, wenn auch mit entsprechendem Abstand, gemeinsam im Dogerner Kindergarten singen konnten. Der besondere Anlass für das bunte Programm war die Verabschiedung der langjährigen Erzieherin Verena Rupp in den Ruhestand.

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Mit ihrem Einstieg am 1. September 1979 habe die beliebte Kollegin bis heute eine „enorm lange Zeit“ im Dogerner Kindergarten verbracht. Ganz nach dem Motto: „Einmal St. Clemens – immer St. Clemens“, so Kindergartenleiterin Doris Schubert. Von dem über 100-prozentigen Einsatz der scheidenden Kollegin hätten nicht nur die Kinder der Elefantengruppe, die Verena Rupp in all den Jahren betreut hat, profitiert. „Du warst mit Leib und Seele Erzieherin, hast dich auch immer religiöser Themen angenommen und deine Handschrift hinterlassen, die noch lange nachwirken wird“, versicherte Doris Schubert. Vor allem in der Betreuung der 23 Anerkennungs- und Vorpraktikantinnen habe Verena Rupp jungen Kolleginnen ein „Trittbrett in die Berufswelt“ geboten.

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In einer Schatzkiste verpackt lagen nette Zeilen der ehemaligen Praktikantinnen, die teilweise heute selbst im Kindergarten ihren Platz gefunden haben oder bis nach Neuseeland in die Weite zogen. Den mit vielen Geschenken ausgedrückten Respekt für so eine Lebensleistung im Kindergarten ergänzten auch die Elternbeiratsvorsitzende Andrea Schaller und ihre Kollegin Julia Kaiser. Bürgermeister Fabian Prause übermittelte den Dank der politischen und der Kirchengemeinde und versprach, dafür zu sorgen, dass es beim Kindergartenneubau ein „Bänkle“ geben wird, auf dem sich Verena Rupp als „Vorleseoma“ auch dort mit den Kindern wohlfühlen könne.