Erstmals nach der jüngsten Zusammenkunft im Februar hat sich der Dogerner Gemeinderat nun wieder zur öffentlichen Sitzung getroffen. Um den Auflagen wegen der Corona-Pandemie gerecht zu werden, tagte das Gremium in der Gemeindehalle, wo auch die Zuhörer mit Abstand Platz fanden.

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Nach mehrfach vorausgegangener Beratung einer Bauvoranfrage für den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt elf Einheiten, Tiefgarage und Nebenräumen stand das zwischenzeitlich etwas abgeänderte Vorhaben erneut auf der Tagesordnung. Nach der Vor-Ort-Besichtigung wurde grundsätzlich die Verdichtung innerhalb des Ortes gutgeheißen, aber die Anbindung über die Hauptstraße als bedenklich erachtet. Anregungen, die Verkehrserschließung für das Gebäude „Schmidtmattenstraße“ über den „Schürlebach“ zu realisieren, seien laut Florian Schmidt von der Firma Schleith Immobilien nicht machbar. „Wir haben gesetzlich gesehen keinen Grund zur Ablehnung dieser Voranfrage“, erklärte Bürgermeister Fabian Prause, was sich im Abstimmungsergebnis mit einer Enthaltung und einer Gegenstimme schließlich auch widerspiegelte. Weitere Bauanträge zu Umbau und Sanierung eines bestehenden Wohnhauses in der Oberdorfstraße wie auch der Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Lindenstraße, der Neubau eines Einfamilienwohnhauses im Bungert und der Umbau eines Wohnhauses in der Bahnhofstraße fanden die einhellige Zustimmung des Gremiums.

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Der Gemeinderat nahm die während der Offenlegung für den Bebauungsplanentwurf „Alezer Nord“ eingegangenen Anregungen zur Kenntnis. Damit war eine weitere verkürzte öffentliche Auslegung beschlossen und es sei eine Baugenehmigung in Aussicht gestellt, soweit sich der Architekt des möglichen Acht-Familien-Hauses an die Vorgaben halte. Beschlossen wurde auch die Aufhebung der bislang in diesem Gebiet geltenden Festlegungs- und Abrundungssatzung Gewann „Alezer“.

Die für die Kanalinspektion notwendigen Arbeiten in weiten Teilen der Gemeinde wurden an die Firma Blum aus Steinen zum Preis von 40.496 Euro vergeben. Da einer der drei Jagdpächter aus persönlichen Gründen aus dem eigentlich bis März 2022 geltenden Vertrag ausscheiden möchte, schloss sich der Gemeinderat dem zwischen den Pächtern und der Gemeinde erzielten Diskussionsergebnis an und entschied, die Neuverpachtung zum 1. April 2021 vorzusehen.

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