Erst wenige Veranstaltungen der Dogerner Seniorengemeinschaft 60plus konnten in diesem Jahr stattfinden. Bislang mussten wegen der Corona-Beschränkungen die unterschiedlichsten Aktivitäten abgesagt werden. Nachdem vor kurzem die erste Exkursion, verbunden mit einer Ortsbesichtigung in Lauchringen, stattgefunden hatte, stand jetzt der Besuch des Waldshuter Gottesackers an.

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In historischer Montur erklärte Karin Lindemann zunächst die Geschichte des denkmalgeschützten Friedhofs im Stadtpark an der evangelischen Versöhnungskirche. Unter dem Motto: „Was Grabsteine nicht erzählen“ verriet die Stadtführerin ihren Zuhörern auf anschauliche Weise die Lebens-Geschichte verschiedener Waldshuter Bürger. So kam sie auf die Familie Kilian zu sprechen, die in Waldshut geadelt, sich mit Webstühlen um das Einkommen der armen Bauern im Hotzenwald kümmerte und die große Poststation an der Kaiserstraße betrieb, deren Haus heute noch steht.

Lindemann berichtete ihrem Publikum auch von Frau Zimmermann, die nach ihrem Mann in Waldshut als erste Zeitung das „Waldshuter Intelligenzblatt“, Vorläufer des Alb-Bote, herausgab und verlegte. „Es war ein rundum gelungener Ausflug“, sagte Hans-Wilhelm Herrmann als Leiter der Seniorengruppe. Dabei habe man auch Interessantes über die überaus weitsichtige Emma Stoll erfahren, die Gründerin der Stoll-Vita-Stiftung.

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