Dogern (de) Zahlreiche Betriebe sind schon seit den Anfängen des Dogerner Gewerbegebietes vor Ort, während andere die Nachfolge aufgegebener Unternehmen antraten. Von den 676 in Dogern lebenden versicherungspflichtigen Arbeitnehmern sind eine ganze Reihe von ihnen bei Sedus Stoll in Dogern beschäftigt. Nicht selten bleiben hier Mitarbeiter von der Ausbildung bis zum Einstieg in den Ruhestand dem international bekannten Büromöbelhersteller treu. Das 150 Jahre alte Unternehmen hat zwischenzeitlich seinen gesamten Firmensitz von der Kreisstadt Waldshut nach Dogern verlegt und mit entsprechend bedeutsamen baulichen Ergänzungen die Veränderungen deutlich gemacht. Eine Hommage der Gemeinde Dogern an den früheren Unternehmer Christof Stoll war im letzten Herbst die Umwidmung der westlichen Hauptstraße in „Christof Stoll-Straße“.

Im östlichen Teil der Gemeinde Dogern liegt das Gewerbegebiet „Schnöt“. Direkt an der Ortsgrenze zu Waldshut gelegen haben sich in der Vergangenheit Betriebe mit einem vielfältigen Angebot angesiedelt. Einzelhandel, Dienstleister aus verschiedensten Bereichen, Discounter und Imbiss sind täglich Anlaufstellen auch für viele auswärtige Kunden aus dem östlichen wie westlichen Landkreis. Über die große ampelgeregelte Kreuzung ist das Gebiet „Schnöt“ über die Bundesstraße wie auch von Dogern herkommend gut erreichbar. Um das ungeordnete Aufstellen von Werbe- und Hinweisschildern zu verhindern wurde im Böschungsbereich eine gemeinsame Werbemöglichkeit aufgestellt, auf der auch zusätzlich Geschäfte aus dem innerörtlichen Bereich von Dogern genannt sind.

Viele Arbeits- und Ausbildungsplätze

Betriebe unterschiedlichster Größe haben sich im Dogerner Westen angesiedelt und bieten eine Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen an. <br /><em>Bild: Doris Dehmel</em>
Betriebe unterschiedlichster Größe haben sich im Dogerner Westen angesiedelt und bieten eine Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen an.
Bild: Doris Dehmel

Dogern – Vielfältig ist die Zusammensetzung des westlich des Ortskerns von Dogern liegenden Gewerbegebietes, das lediglich durch die Straßenzufahrt vom Albbrucker Gewerbegebiet getrennt ist.

War der Ort mit heute knapp 2300 Einwohnern einst ein richtiges Bauerndorf, so hat sich dies in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker verändert. Nur noch ganz wenige landwirtschaftliche Betriebe sind heute noch zu finden. Umso stärker hat sich die Ansiedelung von Gewerbebetrieben gerade am westlichen Ortseingang immer mehr vergrößert.

Handel und Industrie sind hier heimisch, Handwerksbetriebe und Dienstleister bieten ebenso für Einheimische wie auswärtige Fachkräfte Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze an. Sehr gut von der Bundesstraße her erreichbar finden immer mehr Kunden auch aus der weiteren Umgebung und von der anderen Rheinseite mit ihren speziellen Wünschen den Weg in das Gewerbegebiet. Täglich bringen nach längeren Anfahrtswegen Lastwagenladungen die unterschiedlichsten Produkte oder verlassen auf ähnlichen Wegen als fertige Waren die Region. Auch ein Hofladen mit Bio-Produkten ist eine viel genutzte Adresse.