Die Gebühren für den Kindergarten St. Clemens in Dogern steigen zum neuen Kindergartenjahr um 1,9 Prozent. Entsprechend dem Vorschlag von Gemeinde- und Städtetag sowie der Kirchen kam diese Erhöhung zustande, die der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mit einer Stimm­enthaltung schließlich so beschlossen hat. Vorausgegangen war eine ausgedehnte Diskussion, die auch einen totalen Verzicht der Elternbeiträge für Kinder ab drei Jahren beinhaltete oder als einkommensabhängige Beiträge zumindest vor der nächsten Erhöhung zu diskutieren wären.

Dass die Erhöhung unter der Kostensteigerung liegt, hat das Gremium als positiv empfunden. „Mit dem zu erwartenden Kostendeckungsgrad von 13 Prozent liegt Dogern deutlich hinter den von den kommunalen Landesverbänden und Kirchen in Baden-Württemberg angestrebten 20 Prozent“; erklärte Rechnungsamtsleiter Stefan Schlachter. Bei der Betrachtung der Gebühren dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass von sechs Stunden täglicher Betreuungszeit ausgegangen wird, aber sechseinhalb Stunden genutzt werden können und Elternbeiträge für nur elf Monate erhoben würden, so Bürgermeister Fabian Prause.

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Zu den jährlichen Anpassungen der Kindergartengebühren komme es insbesondere auch durch die tariflichen Gehaltsveränderungen des Kindergartenteams. Für dieses hatte der Bürgermeister viel Lob parat. Durch den veränderten Personalschlüssel sei es im Dogerner Kindergarten in den vergangenen Jahren zu einer Steigerung von 2,8 Stellen gekommen. Bei der Betrachtung der bislang anfallenden Kosten für den Kindergartenbetrieb kommt in naher Zukunft noch der Neubau der Kindertagesstätte hinzu.

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In der Gruppe der über Dreijährigen werden künftig für das erste Kind mit 2 Euro mehr jetzt 130 Euro erhoben. Für das zweite Kind 100 Euro, für das dritte Kind 67 Euro und ab dem vierten Kind gleichbleibend 22 Euro. Für die Betreuung der Kinder ab zwei Jahren und neun Monaten wird wie bisher bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres der doppelte Beitrag erhoben. Die maßgebliche Kinderzahl einer Familie richtet sich nach den im gleichen Haushalt lebenden Minderjährigen. In der Krippengruppe stand eine Erhöhung von sechs Euro für das erste Kind auf 384 Euro und für das zweite Kind auf 285 Euro an. Um 3 Euro steigt der Betrag auf 193 für das dritte Kind und um einen Euro auf 76 Euro ab dem vierten.

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