Die Gemeinde Dogern hat mit der Ausarbeitung des Lärmaktionsplans das Ingenieurbüro Fichtner Water & Transportation aus Freiburg beauftragt. Entsprechend der bereits 2012 erhobenen Werte ergab sich aus dem im Jahr 2017 resultierenden Wert aus dem Verkehr auf der B 34 zwar eine Erhöhung, aber wie Alexander Colloseus in seinen fachmännischen Betrachtungen äußerte, immer noch eine geringe Betroffenheit. Hätten vor acht Jahren die Lärmwellen noch bis an vier Wohnhäuser gereicht, so sei in der neuerlichen Kartierung deutlich erkennbar, dass die Lärmbeeinrichträchtigung immerhin 26 Wohnhäuser erreichten.

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Wie der Referent, waren auch die Gemeinderäte der Meinung, dass eine Senkung des in den 80er Jahren aufgeschütteten Lärmschutzwalls nördlich der Bundesstraße zur höheren Belastung führe. „Im Gegensatz zu heute waren anfangs keine Lkw-Dächer von dem hinter dem Wall liegenden Gelände zu sehen“, sagte Bürgermeister Fabian Prause. Schließlich habe der Straßenbaulastträger zu entscheiden, wie eine Verbesserung zu erreichen ist, wobei auf Lärmsanierungsmaßnahmen kein Rechtsanspruch bestehe. Alternativ zur Veränderung des Lärmschutzwalls, dessen naturschutzrechtliche Folgen unabsehbar wären, bestünde die Fördermöglichkeit von Schallschutzfenstern an den betroffenen und vor 1974 entstandenen Gebäuden oder ein veränderter Straßenbelag.

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Mit der zustimmenden Kenntnisnahme des an den Musterbericht des Landes Baden-Württemberg anlehnenden Lärmaktionsplans beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auch das weitere Prozedere, das einem Bebauungsplanverfahren ähnelt. Nach der öffentlichen Auslegung erfolgen die Abwägung von Anregungen und Einwänden und schließlich die Beschlussfassung.

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