Gut sichtbar auf der Anhöhe zur westlichen Ortseinfahrt von Dogern steht das neue Güggel-Kreuz. Das erstmals 1800 erwähnte Wegkreuz wurde vollständig erneuert. Bürgermeister Fabian Prause dankte bei der kirchlichen Segnung des Kreuzes allen, die sich dafür eingebracht haben, damit das Kunstwerk neu entstehen konnte. Pater Romuald Pawletta erbat himmlischen Beistand für alle, die ihren Blick auf das Kreuz richten.

Heimatforschern ist der Grund für das Aufstellen des erst knapp 100 Jahre nach der Errichtung wieder erwähnten Kreuzes verborgen geblieben. Beim von Zimmermeister Heinrich Dold im Jahr 1970 restaurierten Holzkreuz hatte der Dogerner Holzschnitzer Hans Brutsche sieben Jahre zuvor den Hahn auf der Kugel neu hergestellt.

Als 1982 die Umgehungsstraße südlich von Dogern gebaut wurde, wurde das „Güggel-Kreuz“ an die Nordseite der Hauptstraße beim heutigen Möbelmarkt versetzt. Durch die Spende der Eigentümerfamilie Albiez und einem Betrag aus dem KKL-Fonds war die Erneuerung des Kreuzes mit dem von Simon Stiegeler aus Grafenhausen geschaffenen Korpus möglich. Das Eichenholz stammt aus dem Gemeindewald, Bauhofmitarbeiter zimmerten die Kreuzbalken und das Dach, das den Korpus schützt. Darunter hat auch der Hahn, der an die Christusverleugnung durch Petrus erinnert, seinen Platz gefunden.