Bereits seit 30 Jahren besteht zwischen der Gemeinde Dogern und dem französischen Le Grand-Lemps eine lebendige Partnerschaft. Die Kontakte zwischen den Menschen sind in dieser Zeit in unzähligen Begegnungen gepflegt worden. Offizielle Besuche fanden statt, aber auch private Verbindungen sind entstanden. Jetzt wurde bei den französischen Freunden das 30-jährige Partnerschaftsbestehen gefeiert. Mit drei Bussen waren die Gäste in der Partnergemeinde angekommen und erneut mit großer Herzlichkeit empfangen worden.

Neu gewählte Bürgermeister treffen sich zum ersten Mal

Wenn es zwischen beiden Gemeinden auch unübersehbar große Unterschiede gibt, so haben sie mindestens eines gemeinsam: In beiden Orten gab es einen Wechsel an der Rathausspitze und so kam es zum ersten Treffen zwischen Fabian Prause und seiner französischen Kollegin Nicole Berton. Mitgereist waren auch die beiden ehemaligen Dogerner Bürgermeister Matthias Guthknecht und dessen Amtsvorgänger Karl-Heinz Wehrle, einer der Gründerväter der Partnerschaft zwischen Dogern und Le Grand Lemps.

Lieb gewonnene Gastgeber

Die meisten der Dogerner Partnerschaftsfreunde trafen in Frankreich alte Freunde. Nur Wenige waren erstmals zu Besuch in den Gastfamilien, wo sich, trotz vorhandener Sprachunterschiede, schnell eine große Herzlichkeit entwickelte. "Seit über 30 Jahren kennen wir unsere Gastgeber", sagte Brigitte Zoller, die zusammen mit Ehemann Lothar immer wieder auch Kontakt zu anderen Franzosen findet.

Stadtrundgang zeigt Veränderungen im Ortsbild

Abwechslungsreich war das Programm, das die Dogerner erwartete und das die deutschen Gäste mit Beiträgen bereicherten. Speziell die "alten Partnerschaftshasen" erlebten während des geführten Stadtrundgang die positiven Veränderungen im Ortsbild von Le Grand-Lemps.

Die beiden Bürgermeister Fabian Prause und und Arlette Berton (Vierter und Fünfte von rechts) und die Partnerschaftskomitees beider Gemeinden mit Michael Wiedemer (Dritter von rechts) und Arlette Perrin Bayard (Sechste von rechts) an der Spitze freuen sich auf die Fortsetzung einer lebendigen Freundschaft.
Die beiden Bürgermeister Fabian Prause und und Arlette Berton (Vierter und Fünfte von rechts) und die Partnerschaftskomitees beider Gemeinden mit Michael Wiedemer (Dritter von rechts) und Arlette Perrin Bayard (Sechste von rechts) an der Spitze freuen sich auf die Fortsetzung einer lebendigen Freundschaft. | Bild: privat

Bei der offiziellen Feier am Abend wurde an den Verschwisterungsakt vor 30 Jahren erinnert. Die beiden Partnerschaftsvorsitzenden Arlette Perrin Bayard und Michael Wiedemer tauschten zudem gegenseitig Geschenke aus, verbunden mit dem Wunsch nach langem Fortbestand der Freundschaft. Anschließend klinkten sich auch der Musikverein Dogern und das Damenchörle in das Unterhaltungsprogramm ein. Dabei vermittelte die Gruppe "Les Gosses Belles" einen besonderen musikalischen Eindruck.

Ein Freundschaftsbaum erinnert an 30-jährige Jumelage

Am Sonntagmorgen war neben Kirchgang und Boule noch ausgiebig Gelegenheit für das Zusammensein in den Familien. Dann galt die besondere Aufmerksamkeit dem "Freundschaftsbaum" in der Ortsmitte und der Enthüllung des Schildes, das an das 30-jährige Partnerschaftsbestehen erinnert.