Herr Ebi, welches Resümee ziehen Sie?

Wir ziehen ein durchweg positives Fazit. Die Reaktionen von Teilnehmern und Besuchern haben uns das Gefühl gegeben, vieles richtig gemacht zu haben. Der Narrengottesdienst und die Freinacht mit Sternenmarsch am Samstag waren großartige Erlebnisse. Beim Umzug am Sonntag mit 66 Zünften und Guggenmusiken meinte es der Wettergott alles andere als gut mit uns, doch tat dies der Stimmung sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Besuchern keinerlei Abbruch.. Wir sind sehr zufrieden, weil wir gezeigt haben, dass auch ein kleiner Verein Großes auf die Beine stellen kann.

Wie viele Besucher waren anwesend?

Das ist schwer zu sagen. Wir hatten 5000 Plaketten anfertigen lassen und davon rund 3700 verkauft. Die wirkliche Besucherzahl war mit Sicherheit höher.

Welche Rückmeldungen gab es von den Vereinen, die Verpflegungsstände auf dem Festplatz und entlang des Umzugsweges errichtet hatten?

Insgesamt waren rund 20 Vereine oder Gruppen mit den verschiedensten Angeboten im Einsatz. Es war von Anfang an zu spüren, dass die Dogerner hinter uns stehen und dieses Narrentreffen mitgestalten. Am Samstag gab es zeitweise keinen Platz mehr auf der Festmeile. Bedingt durch den Regen, erwiesen sich die Erlöse der Festwirte am Sonntag eher als durchwachsen. Trotzdem bekamen wir auch von hier durchweg positive Rückmeldungen.

Seit wann hat sich die Zunft mit den Vorbereitungen beschäftigt?

Die Idee für ein Narrentreffen kam im Frühjahr 2015 auf. Nachdem wir im Jahr 2014 die „Wiidüfel“ gegründet hatten, erschien es uns angemessen, uns wieder einmal mit einem Narrentreffen in der Öffentlichkeit zu zeigen. Rasch war ein Organisationskomitee gebildet, dem Matthias Albiez, Christa Basler, Heinz Denz und Paul Martin angehörten. Am Anfang trafen wir uns alle vier Wochen und gegen Schluss fast täglich.

Wie kam es zu der für Dogern großen Anzahl von 66 Gastzünften?

Ursprünglich wollten wir eine Beschränkung auf 50. Der großen Nachfrage wegen steigerten wir auf 60 und schließlich auf die Narrenzahl 66. Aber auch danach mussten wir noch einige Absagen treffen.

Wem möchten Sie besonders danken?

Alle zu nennen, ist nicht möglich. Erwähnen möchte ich lediglich meine Zunftmitglieder und ihre Angehörigen, die in den letzten Tagen fast rund um die Uhr auf den Beinen waren und wirklich tolle Arbeit geleistet haben. Nicht vergessen möchte ich die Freiwillige Feuerwehr Dogern und die Polizei.

Fragen: Alfred Lins

Zur Person

Volker Ebi ist seit 2015 der Präsident der Wiischmöckcher. Der 43-Jährige arbeitet als Schweißfachmann/Werkstattleiter und lebt im schweizerischen Leuggern.

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