Seit Jahren einer der Höhepunkte der Dogerner Dorffasnacht ist der Umzug am Fasnachtssonntag. Auch in diesem Jahr war eine stattliche Narrenschar unterwegs, und beiderseits der Straßen verfolgte eine nicht minder fröhlich aufgelegte Zuschauerschar das närrische Spektakel.

„Us noch un fern chömmet sie alli do hi, die Stars un Sternli noch Dogere am Rhy“ lautete das Fasnachtsmotto, und in zahlreichen Varianten spiegelte sich dieses Thema auch im Zug wider. Als Heinos präsentierten sich die Turnerfrauen und als Nachwuchsstars die Kindergartenkinder.

Eine große Aufmerksamkeit fanden einmal mehr die „Oberdörfler“, die, fantasievoll gewandet, zwar nicht als Stars, doch immerhin als Stare erschienen waren. Die Zuschauer fütterten sie mit Würmern und Käfern. In die Filmwelt Hollywoods der Zeit Charlie Chaplins entführte ein Wagen der Familien Glück, Fricker, Mihm, Trefzer und Co. Hochprozentiges gegen die Kälte führten die Pfadfinder auf ihrem Kleinwagen mit. Dass die Wiischmöckcher den Zug anführten, verstand sich von selbst.

Das richtige Marschtempo gab, aus vollen Backen blasend, der Musikverein vor. Der Zug endete auf dem Platz vor der Grundschule, wo sich alle Teilnehmer zu fetzigen Musikklängen zur Polonaise formierten.

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