Dogern Trauerfeier: Alfred Lins bleibt den Dogernern in Erinnerung

Bürgermeister Matthias Guthknecht und Landrat Martin Kistler sprechen bei der Trauerfeier von Alfred Lins über die Verdienste des engagierten Bürgers und Berichterstatters für SÜDKURIER und Alb-Bote.

Der Kirchenchor Dogern umrahmte die Trauerfeier für Alfred Lins in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Clemens in Dogern. Damit nahmen neben seiner Familien und Freunden zahlreiche Vertreter von Vereinen, Organisationen und andere Wegbegleiter Abschied von Alfred Lins, der nur vier Tage nach seinem 75. Geburtstag gestorben ist. In Nachrufen wurde unter anderem seine Hilfsbereitschaft, die nicht an der Haustür endete und sich auch in der Betreuung von Patienten im Altersheim ausdrückte, sowie sein langjähriges und breit gefächertes Engagement gewürdigt.

Der Abschied galt mit "Ali", wie Alfred Lins von seinen Zeitgenossen liebevoll genannt wurde, einer bekannten Persönlichkeit. "Er war ein Stück Dogern – er repräsentierte Dogern", erklärte Bürgermeister Matthias Guthknecht in seinem Nachruf. In früher Jugend standhafter Torwart des SV Dogern und später Lehrer auf dem Görwihler Berg, habe er mit seiner Ehefrau Edda eine Dogernerin geheiratet und mit der Berufung zum Dogerner Schulleiter in seinem Heimatort auch sein Eigenheim errichtet.

"Alfred Lins wohnte nicht nur an seinem Schulort, sondern lebte auch dort", so Guthknecht. Er erinnerte, wie auch Landrat Martin Kistler in seinem persönlichen Gedenken, an den ruhigen Beobachter, der mit Notizblock und Kamera das Zeitgeschehen festhielt und in SÜDKURIER und Alb-Bote für andere erfahrbar machte. Lins war ein Vereinsmensch und als echter Dogerner war es ihm wichtig, das Zeitgeschehen festzuhalten und sich für sein Heimatdorf zeitweise auch als Gemeinderat und als Mitglied des Fördervereins St.

 Clemens für seine Heimatkirche ebenso einzusetzen wie seit zehn Jahren im Vorstand des Kreisseniorenrats. Lins war ein Kenner der Ortsgeschichte und des Gemeindegeschehens. Die jährlich wiederkehrenden kommunalen Rückblicke des mit der Ehrenmedaille der Gemeinde Dogern ausgezeichneten Verstorbenen würden ebenso in Erinnerung bleiben wie seine Beiträge zur Dogerner Fastnacht, so Landrat Martin Kistler.

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