Dogern Sportverein Dogern weiht seinen Kunstrasenplatz ein

Der Sportverein Dogern hat mit einem großen Sportfest seinen Kunstrasenplatz eingeweiht. Die Kosten beliefen sich auf 345.000 Euro, davon erbrachte der Verein rund 60.000 Euro Eigenleistung, was auch 1800 Arbeitsstunden entsprechen.

Dogern – Als einer der letzten Vereine am Hochrhein verfügt nun auch der Sportverein Dogern über einen Kunstrasenplatz. Im Rahmen eines Sportfestes wurde das neue Spielfeld am Sonntagnachmittag offiziell seiner Bestimmung übergeben. Den Startschuss zur Einweihung gaben Wolfgang Kaiser und Volker Ebi mit kräftigen Böllerschüssen, für den musikalischen Willkommensgruß sorgte der Musikverein unter der Leitung von Olaf Sperling.

In seinen einleitenden Grußworten erinnerte der Vorsitzende Heinz Plaue zunächst an den nahezu unbespielbar gewordenen, vor 38 Jahren entstandenen Hartplatz. „Bei Regenwetter glich er eher einer Seenlandschaft denn einem Sportplatz. Handlungsbedarf war daher gegeben“, führte er aus. Doch dann sei alles sehr schnell gegangen, so Plaue weiter: „Im Dezember 2016 erfolgte die Zustimmung des Gemeinderates, die Ausschreibungen wurden in die Wege geleitet, und noch in der letzten Woche des altem Jahres begannen unsere Mitglieder mit den ersten freiwilligen Arbeitsleistungen. Von wenigen Restarbeiten abgesehen, war der Platz bereits Ende März fertiggestellt.“

Die Gesamtbaukosten bezifferte der stellvertretende Vorsitzende Fabian Prause auf rund 345 000 Euro. Seitens des Sportbundes erfolgte, auf drei Jahre verteilt, die Zusage eines Zuschusses in Höhe von 84 000 Euro. Rund 60 000 Euro erbrachten Eigenleistungen (rund 1800 Stunden) und Spenden von Sponsoren. Ein besonderes Lob erfuhren Lothar Basler, Jan Eckert und Peter Birkenheier mit einem runden Viertel der Eigenleistungen.

Die Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister-Stellvertreter Heinz Jockers. „Angesichts der enormen Anstrengungen des Vereins bei der Umsetzung hat der Gemeinderat die beantragte finanzielle Unterstützung gerne gewährt“, sagte er. Angesichts des bedauerlichen sportlichen Abstiegs in die Kreisliga C, so Jockers weiter, gelte es jetzt, alle Kräfte neu zu bündeln. Große Hoffnungen setze er in die Jugendarbeit mit über 100 Kindern und Jugendlichen. Zusammen mit der zweiten Bürgermeister-Stellvertreterin Ingrid Mücke überreichte er der Jugendabteilung zwei Bälle. Nicht fehlen durfte die kirchliche Segnung, die Diakon Pascal Schneller vornahm.

Der sportliche Teil des Nachmittags bestand in einem Elfmeterturnier, an dem zahlreiche Dogerner Vereine und Gemeinschaften (unter anderem auch der Gemeinderat) teilnahmen. Die Nase vorn hatte am Ende das Team der C-Junioren, das im Finale der Freiwilligen Feuerwehr das Nachsehen gab.

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