Der Gemeinderat segnete segnete die von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH vorgelegten Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchung für die städtebauliche Erneuerungsmassnahme ab. Somit sind das Erneuerungsgebiet und die Richtlinien zur Förderung von privaten Modernisierungs-Maßnahmen festgelegt.

Infoveranstaltung für Hauseigentümer

Projektleiterin Berit Ötinger schilderte den Umfang der ursprünglich beabsichtigten und durch den endgültigen neuen Kindergartenstandort und Platz für das neue Feuerwehrhaus ergänzten Entwicklungsfläche auf insgesamt 15 Hektar. Am 17. Oktober, 18 Uhr, wird sie Hauseigentümer bei einer Versammlung in der Gemeindehalle informieren und am 13. November während einem Sprechtag in Dogern anwesend sein.

Großer Sanierungsbedarf

„Die Bestandsaufnahmen vor Ort machten deutlich, dass 50 Prozent der in diesem Gebiet befindlichen Gebäude einen zum Teil großen Sanierungs-Bedarf aufweisen“, so Berit Ötinger. Wie sie sah es auch Bürgermeister Fabian Prause als sehr positiv an, dass die Fragebogenaktion einen Rücklauf von 56 Prozent gebracht hat. So wurde deutlich, dass die hauptsächlichen Mängel im Bereich der alten Heizungen, fehlender Isolation, Feuchtigkeitsschäden und Sanitäreinrichtungen kommen. Immerhin hätten sich 40 Hauseigentümer bereit erklärt innerhalb des Förderprogramms Verbesserungen zu realisieren. Sieben weitere äußerten sich für den Abriss und Neuaufbau.

Sanierungsmaßnahme dauert neun Jahre

„Es ist der Gemeinde ganz wichtig, dass auch private Eigentümer in das Programm aufgenommen werden“, versicherte Fabian Prause. Er sehe auch gute Chancen, dass zudem durch die Aufnahme in das Programm „SIQ – Sicherung im Quartier“ mögliche finanzielle Vorteile sich ergeben könnten. Neun Jahre dauert die Sanierungsmaßnahme und muss spätestens am 30. April 2028 abgeschlossen sein. Entsprechend den Erfahrungen der LBBW und deren Vorschlag sprach sich der Gemeinderat für einen zehn-prozentigen Zuschuss der förderfähigen Aufwendungen für private Gebäude deren Modernisierung und Instandsetzung aus städtebaulicher Sicht vordringlich ist, aus. Gedeckelt wurde die Förderhöhe mit 10 000 Euro für Gebäude. „Jedes Projekt muss abgewogen und nach den günstigsten Fördermöglichkeiten gesucht werden“, versicherte Berit Ötinger.