Dogern – "Die Wiederaufnahme des Kunstradsportbetriebs war das Top-Ereignis des abgelaufenen Vereinsjahres." Diese Feststellung traf der Vorsitzende Alexander Glück bei der Hauptversammlung des Radsportvereins Dogern am Samstagabend im Vereinsheim auf. Der Kunstradsport hatte längere Zeit brach gelegen, nachdem sich die Suche nach einem Trainer als erfolglos bewiesen hatte.

Bei der Hauptversammlung im vergangenen Jahr schließlich hatten sich Melanie Probst und Daniel Oberst spontan zur Übernahme des Übungsleiterjobs bereit erklärt. Daniel Oberst berichtete von 23 Trainingstagen und von der ersten Teilnahme an Wettbewerben auf der Bezirksebene. "Alle anderen Vereine haben sich gefreut, nach eineinhalb Jahren die Dogerner Trikots wieder zu sehen", merkte er an.

Ehrungen betrafen Franz Mutter, der dem Verein seit 60 Jahren angehört, und Martin Ebner für 40 jährige Vereinstreue. Er erhielt die Ehrennadel des Badischen Radsportverbandes. Nicht anwesend war Wolfgang Schäfer, der seit 25 Jahren Vereinsmitglied ist.

In seinem Rückblick erinnerte Alexander Glück unter anderem an die erfolgreiche Teilnahme am Dorffest ("Wir waren ausverkauft.") und an zahlreiche Renovierungsarbeiten auf dem Vereinsplatz. Diese sollen auch im laufenden Jahr fortgesetzt werden. Der besondere Dank des Vorsitzenden in diesem Zusammenhang galt Werner Ebner, der sich handwerklich immer wieder engagiert einbringt. Den derzeitigen Mitgliederstand bezifferte Glück auf 63, nach dem Beitritt von Daniela und Richard Stüber zwei mehr als im Vorjahr.

Nicht unerwähnt blieben die Einsätze von Sarah Siebold und von Andreas Maier als Kampfrichter. Letzterer war als Bundeskampfrichter nicht nur national, sondern auch international unterwegs. An 23 Wochenenden war er im Einsatz, unter anderem in Frankreich, in Ungarn, in der Slowakei und in der Ukraine.

Von schwarzen Zahlen in der finanziellen Jahresbilanz berichtete Rechner Andreas Maier. Die sachliche Richtigkeit bestätigte Prüfer Harald Glück. Einen zügigen Verlauf nahmen die anstehenden Wahlen, die unter der Leitung von Bürgermeister Matthias Guthknecht standen.

Einstimmige Voten ergaben sich bei der Wiederwahl des Vorsitzenden Alexander Glück, der Schriftführerin Hannelore Oberst und des ersten Beisitzers Herbert Siebold. Als Kassenprüfer werden Harald Glück und Richard Stüber tätig sei. "Nach einer kurzen Zeit der Stagnation hat der Verein mit der Wiederaufnahme des Kunstradsports wieder eine Perspektive", so der Bürgermeister in seinem Grußwort.