Landrat Martin Kistler hielt für den dem Verein auf die vielfachste Weise unterstützenden Unternehmer und Einwohner von Dogern die Laudatio. Durch die "hp-ebner-Stiftung Pro Dogern" konnte in dessen Heimatgemeinde und darüber hinaus schon Vieles erreicht werden, versicherte Kistler, der einst gemeinsam mit Peter Ebner ein Jahrzehnt im Dogerner Gemeinderat saß. "Mit gelebtem Bürgersinn beschränkt sich ihr Engagement nicht nur als Geldgeber sondern sie scheuen im Vereinsleben auch nicht den persönlichen Einsatz", so Martin Kistler.

Niedergeschriebene Exemplare machten das Verständnis für die Gegenwart erst möglich, so Peter Ebner, der wie der Landrat auch das Engagement der ehrenamtlichen Heimatforscher und engagierten Vereinsvorstände lobte. "Nur durch ihre Forschung und Aufarbeitung der Heimatgeschichte wird die Wertschätzung der heutigen Lebensweise erreicht", sagte Peter Ebner.

Veränderungen im Laufe der Geschichte machten auch nicht von den Bezeichnungen der Orte, Wirtshäuser und Personennamen Halt. Für den verhinderten Sprachforscher Konrad Kunze hatte Heinrich Dold den Blick und die Deutung verbreiteter Bezeichnungen übernommen. Längst nicht alle wussten, dass die Gemeinde "Hierbach" ihren Namen von den Hühnern am Bach haben soll, oder aus Rufnamen sich auch Nachnamen entwickelten. So komme Ebi von Eberhard und der Name Denz habe seinen Ursprung von Degenhard.

Dass der Name Mutter oder Mutterer von dem 90 Liter umfassenden Behältnis Mut abgeleitet sei, hatte kaum jemand geahnt oder Ebner aus einer von Höhenlandschaft umgebenen Tiefebene stamme und deshalb in Norddeutschland kaum zu finden sei.